Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

Zurück zur Seite

Archiv

05. April 2016

Mann mit Mut

Ganz schön mutig: Väter und Kinder auf den Spuren des Reformators (Foto: adpic.de/ A.Jansen van Rommel)

Vater-Kind-Projekt: Reformation gestern und heute

Wie erzählen wir von dem, was vor 500 Jahren geschah und was bedeutet es für uns heute? Ein erlebnispädagogisches Projekt im Kirchenkreis macht sich daran, die Reformation für Kinder begreifbar zu machen. In Vater-Kind-Wochenenden steht der „Mann mit Mut“ dabei im Vordergrund.

Dabei geht es zum Einen eben um den Reformator Martin-Luther, zum anderen aber auch um all das, was heute Mut erfordert. Umbrüche im Leben, Standhaftigkeit, Glaube und Sorgen gehören dazu. Das Beispiel Luthers wird in 10 Stationen nacherlebt und in das Leben heute übertragen. Pfarrer Dirk Heckmann lädt zunächst Väter und Kinder ein, das Modell eines solchen Wochenendes kennen zu lernen, um danach in der KiTa oder Schule vor Ort selbst mit anderen durchzuführen. Die einzelnen Stationen sind dabei so aufgearbeitet, dass sie für Kinder erlebbar und verstehbar sind. Luthers Lebensweg wird kreativ aufgearbeitet. Dazu bekommt jeder Vater ein Heft, in dem Aufgaben zu lösen sind und Ergebnisse eingetragen werden. Für die Organisation, den Ablauf und die Versorgung gibt es Checklisten. Ziel ist es, 95 solcher Vater-Kind-Wochenenden durchzuführen. Das dies gelingt, ist Heckmann aus Erfahrung ganz zuversichtlich: „Ich vertraue der pädagogischen Kraft der Improvisation: Den Vätern trauen wir zu, dass ihnen mit Material und Anleitung die Umsetzung gelingt. So können sie ihren Kindern gegenüber in eine Vorbildfunktion hineinwachsen.“

Mit dem Modell hat der Männerpfarrer bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen gesammelt: ob es um Kreativ-Wochenenden oder ein Kochprojekt ging, seit 15 Jahren finden Vater-Kind-Wochenenden in dieser Form statt. Diesmal sind bewusst auch nichtkirchliche Träger angesprochen, sich zu beteiligen.

Weitere Infos hier