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Die Kirche wurde ab 1230 als Klosterkirche eines Zisterzienserinnenklosters gebaut. Sie war von Anfang an mit dem märkischen Grafengeschlecht von Altena verbunden und wurde als Grabeskirche genutzt. Das Kirchenschiff selber wurde damals vom „normalen“ Volk genutzt. Der Bereich unter der Empore wurde lange als eine Art Krypta ausgewiesen. Hier fanden z.B. einige Grafen von der Mark, aber auch Äbtissinnen ihre letzte Ruhestätte (z.B. Graf Otto – 1262, Graf Engelbert – 1391). Nach gut 200 Jahren Klostertätigkeit wurden die Klosterregeln allmählich aufgegeben. Die Einrichtung wurde zu einer Versorgungsstätte für Töchter des südwestfälischen Hochadels. Der Marienaltar im Seitenschiff der Stiftskirche ist in seiner Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen. Er ist um 1400 entstanden und wird Konrad von Soest zugeschrieben. Er erzählt einen Marienzyklus und setzt damit kirchliche Legendenbildung und biblisches Material in Farbe um. Der Reichsadler auf dem Altar mit den Initialen FR für Friedericus Rex (Preußenkönig Friedrich) erinnert an die Fürsorgeflicht Preußens gegenüber der Stiftskirche seit der Säkularisation von 1803. Die Kirche gehört bis heute dem Land Nordrhein-Westfalen in der preußischen Rechtsnachfolge.

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Archiv

18. Februar 2016

Neue Leitungsgremien stehen fest

Die zweithöchste Wahlbeteiligung in der gesamten Landeskirche hat die Kirchengemeinde Frömern erzielt: jeder Dritte kam zur Stimmabgabe ins Gemeindehaus. (Foto: Jörn Spiegelberg - www.spiegelberg-photo.de)

Kirchenwahl in sechs Gemeinden

Am 14. Februar wurde gewählt, immerhin in sechs Gemeinden des Kirchenkreises waren mehr Bewerber als zu vergebende Plätze in den Presbyterien vorhanden und die Gemeindeglieder wurden zur Wahl aufgerufen.

Mit einer Wahlbeteiligung von 32,30 Prozent gehört die Kirchengemeinde Frömern auch bei dieser Presbyterwahl zu den Gemeinden mit der höchsten Beteiligung. Hinter der Kirchengemeinde Löhne (32,40 %) liegt sie in der Evangelischen Kirche von Westfalen auf Platz zwei. Wahlurnen wurden in den Gemeinden in Fröndenberg und Bausenhagen (5,03 % Wahlbeteiligung), in Frömern (32,30 %), Unna (1,90 %), Methler (11,90 %), Kamen (11,60 %) sowie Holzwickede und Opherdicke (5,43 %) aufgestellt.

In den anderen sieben Gemeinden gab es jeweils so viele Kandidaten, wie Plätze im Presbyterium zur Verfügung stehen. In diesem Fall entfiel die Wahl und die Kandidaten stellen automatisch das zukünftige Presbyterium. Nach einer Beschwerdefrist erfolgt nun die Amtseinführung ab dem 6. März.

Die Presbyterien im Einzelnen:

Friedenskirchengemeinde Bergkamen:
Katja Borbach-Zimehl, Barbara Bronheim, Bernd Deiting, Ute Dettmar, Andrea Dieckmann, Almut Dinter-Brosch, Lars Fischbach, Rosemarie Großpietsch, Gerd Hildebrand, Sylke Knehans, Armin Kobiela, Laura Lück, Reinhard Müller, Michelle Naujokat, Franziska Rubow, Jutta Weidler, Hans Wilde, Wilhelm Wolfrath

Kirchengemeinde Dellwig:
Annette Dollenkamp, Matthias Ernst, Holger Hartwich, Joachim Hosang, Werner Kooymans, Detlev Röhle, Georg Ruge, Ingrid Stammer, Markus Teupen, Ursula Winkelkötter-Hunke

Kirchengemeinde Frömern:
Gerd Albert, Sabine Behmenburg, Hans Bücker, Silke Hasenkamp, Christian Henkemeyer, Helmut Hillebrand, Karin Löer, Annemarie Schlautmann, Barbara Stein-Rossberg, Marianne Winkelkötter

Kirchengemeinde Fröndenberg und Bausenhagen:
Annegret Biederbeck, Angelika Herbst, Lars Kieffer, Mike Kimpel, Wolfgang Kura, Jochen von Nathusius, Ellen Pohl, Annelie Richwin-Krause, Peter Riesenberg, Renate Schwietering-Hänel, Sebastian Wimbert

Kirchengemeinde zu Heeren-Werve:
Werner Döpke, Harald Geier, Dorita Haghgu, Manuela Kasperidus, Herbert Krollmann, Karin Möllmann, Joachim Röhrich, Karl-Heinz Wiggermann

Kirchengemeinde Holzwickede:
Birgitt Althaus, Hans-Ulrich Bangert, Friedrich-Wilhelm Bernhardt, Bärbel Brauckmann, Martin Frigge, Annegret Hoffmann, Lisa Klimziak, Burkhard Mertens, Anne Katrin Nowicki, Marion Rother, Udo Sedlaczek, Martin Sutoris, Erika     von Woedtke-Schmale, Mathias Wortmann

Kirchengemeinde Kamen:
Irmhild Bonde, Brigitte Dietrich, Stefan Ellinghaus, Sonja Hentschel, Elke Kappen, Jutta Karrasch, Nico Koning, Jan Lepach, Max Pasalk, Wilfried Plaaß, Adelheid Pollack, Christian Ring, Gerd Sichert, Karin Stammer, Maximilian Untermann, Alfred Weber, Bettina Werning, eine Nachbesetzung

Kirchengemeinde Hemmerde-Lünern:
Regine Birkelbach, Norbert Branscheid, Erika Brumberg, Günter Drechsel-Grau, Irene Eichweber, Martina Hitzler, Carmen Kratzsch, Axel Potthast, Udo Renken, Ulrich Schmidt, Benjamin Schulze-Borgmühl

Kirchengemeinde Massen:
Julia Bresinsky, Christine Deifuß, Paul Dircks, Klaus-Peter Hiddemann, Christiane Kuchler, Georg Linz, Michael Ziegler, Karl-Heinz Zolper

Kirchengemeinde Methler:
Susanne Baumert, Annette Bonkat, Lieselotte Engelmann, Klaus Faß, Uwe Friedrichs, Sabine Heß, Martina Lafin, Werner Meier, Stephan Patschkowski, Sabine Schwarz, Reinhard Sutmeier, Annette Wortmann

Kirchengemeinde Unna:
Bernhard Casper, Enno Detert, Uwe Dräger, Gabriele Filmer, Wolfgang Frenser, Marion Genee, Reinhard von Hasselbach, Christel Heinze, Bärbel Lichterfeld, Marcus Staender, Lena Stephani, Manuel Storkebaum

Martin-Luther Kirchengemeinde Bergkamen:
Heidrun Baran, Sigrid Brandt, Christine Busch, Wolfgang Freiberg, Artur Gallas, Karl-Otto Goerdt, Brigitte Hindemitt, Gabriele Kärger, Holger Nowakowski, Michael Sulitze, Dennis Teuteberg, Hans-Joachim Wehmann

Kirchengemeinde Königsborn:
Susanne Jürgens, Jürgen Kraska, Johannes Schütte, Monika Voß, Ulf Wegmann, Stephan Winkler, 2 Plätze bleiben vakant