Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

Zurück zur Seite

Archiv

04. Dezember 2015

Auf dem Weg nach Ohio

Das erste Wochenende war geprägt vom Kennenlernen der Gruppe, vom Austausch und gemeinsamen Aktionen.

10 junge Botschafter bereiten Besuch vor

Der Countdown läuft: in 8 Monaten sitzen 10 junge Menschen aus 6 Gemeinden des Kirchenkreises im Flugzeug. Ihr Ziel: Ohio. Ihr Auftrag: Seid Botschafter (Young Ambassadors) eurer Kirche, verbindet Christen in Deutschland und den Vereinigten Staaten und lernt nicht nur das kirchliche Leben in den Gemeinden der UCC kennen. Das ist die United Church of Christ, eine offene und lebendige Kirche in den USA. Mit ihr lebt die westfälische Kirche seit zwanzig Jahren volle Kirchengemeinschaft.

Diese zehn Jugendlichen haben sich nun nach einem Auswahlverfahren gefunden und ihr erstes gemeinsames Wochenende verbracht.“Das sind allesamt großartige Jugendliche, die sich in ihren Gemeinden einbringen. Ob als Freizeitmitarbeiter, im Kindergottesdienst oder in der Kirchenmusik, alle setzen sich gern für andere ein. Alle sind sehr kommunikativ und haben sich schnelle als Team gefunden“, so beschreibt Schulreferent Andreas Müller die Gruppe. Er leitet gemeinsam mit Kerstin Zahn, Jugendreferentin der Friedenskirchengemeinde Bergkamen, das Young Ambassadors Program (YAP) ject in den nächsten beiden Jahren. Nach dem USA-Besuch der Gruppe im Juli 2016 werden im folgenden Jahr Gäste aus Ohio hier im Kirchenkreis erwartet.

Gruppe findet sich

Und so nehmen Lisa Borgschulte, Sarah Gauß und Maike Kleinhans aus der Friedenskirchengemeinde  und Nils Orlowski aus der Martin-Luther-Gemeinde Bergkamen teil. Aus Kamen sind es Jana Schlie, Frederieke Barnfeld und Lena Fetköther, aus der Gemeinde zu Heeren-Werve Carolin Schwarz. Botschafterin aus Unna ist Ellinor Röckemann teil, aus Frömern Simon Biermann.

Das Kennenlernwochenende führte die Gruppe nach Bochum. Dort in der Pauluskirche feiert die vor 20 Jahren gegründete englischsprachiger Gemeinde Gottesdienst. Dr. Marc Burrows arbeitet als Dozent an der FH Bochum und ist Pfarrer der UCC. Er begrüßte die Gruppe. Besonders beeindruckend war die Gastfreundschaft, mit der sie dort empfangen wurden. So fanden sie sich gleich nach dem Gottesdienst bei einer großen Torte mitten in einer Geburtstagsfeier. Bei den folgenden Treffen werden die jungen Botschafter den eigenen Kirchenkreis kennenlernen, Gespräche mit Lokalpolitikern führen oder gemeinsam mit Pfarrer Robert Tussing, dem Organisator in Ohio, das ökumenische Festival „Weite wirkt“ in Halle besuchen.

Unterstützung für Partnerschaft gesucht

Im vergangenen Sommer hat der Kirchenkreis das YAP gestartet. Ziel ist es, dass Jugendliche als Botschafter ihrer Kirche im jeweils anderen Land aktiv werden. Sie bringen ihren Glauben und ihren Alltag in Verbindung mit Gleichaltrigen und deren Lebenswelt in einer ganz anderen Welt.  Dazu wird die Mitarbeit in einer Armenküche in Columbus, Ohio  ebenso dazugehören wie die Auseinandersetzung mit Rassismus in den Vereinigten Staaten. Dies ist der Auftakt zu einer Partnerschaft mit der Geschwisterkirche in den USA. Für die weitere Durchführung werden noch Unterstützer gesucht. Denn bereits jetzt sammelt die Gruppe Ideen für die Gestaltung des Besuchsprogramms in zwei Jahren. „Wir würden gerne mit unseren Gästen nach Berlin fahren.“ erzählt Andreas Müller. „Wir freuen uns, wenn Menschen das tolle  Projekt finanziell unterstützen.“