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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

03. Juli 2014

Hilfe weiter erwünscht und nötig

Auch ein gemeinsames Boulespiel mit den Gastgebern stand auf dem einwöchigen Besuchsprogramm der Delegation aus Weißrussland.

Wie werden Kinder und Jugendliche in Deutschland gefördert, welche Freizeiteinrichtungen gibt es und wie sieht der Alltag in Kindergarten und Schule aus? Fragen, die beim Partnerschaftsbesuch aus Weißrussland auf dem Programm standen. Seit 19 Jahren pflegt der Ev. Kirchenkreis Unna zum Kinderkomitee in Vilejka eine Partnerschaft. So hat sich das Komitee in Weißrussland die Unterstützung und Förderung von notleidenden Kindern zur Aufgabe gemacht. Hilfe kommt dafür auch aus Deutschland, der Kirchenkreis Unna stellt nicht nur finanzielle Mittel zur Verfügung, sondern organisiert in regelmäßigen Abständen auch humanitäre Hilfstransporte nach Vilejka.

Beim Besuch im Kirchenkreis Unna standen nun ein intensives Kennenlernen sowie der Austausch und Gespräche über die zukünftige Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Die weißrussische Delegation mit sechs Personen informierte sich auch vor Ort in den jeweiligen Einrichtungen. Vom Kindergarten, der Ganztagsschule bis zum Altenheim standen Besuche auf dem Programm. Besonders beeindruckt hat dabei die Jugendeinrichtung des Spirit in Frömern. Solche offenen Angebote für Kinder und Jugendliche gibt es in Vilejka nicht, dementsprechend begeistert war die Delegation mit Nicolai Giro (Schuldirektor und Vorsitzender des Kinderkomitees).

Beim Austausch über die weitere Zusammenarbeit und Unterstützung machte die weißrussische Delegation deutlich, wie wichtig die Hilfstransporte mit Dingen des täglichen Bedarfs seien. Vor allem Kleidung und Spielzeug werden regelmäßig auf den Weg ins 1.800 Kilometer entfernte Vilejka geschickt. Im Frühjahr 2015 ist der nächste Transport geplant.

Neben den offiziellen Besuchen standen auch Freizeitaktivitäten auf dem Programm. So wurde unter anderem die Schalke Arena besucht oder das Bowlingspielen ausprobiert, die Stadt Münster und Burg Altena besucht sowie Betriebsbesichtigungen eingeplant