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Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

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20. September 2013

Kirchenkreis unterstützt Schulausbau in Dar Es Salaam

140 Schülerinnen und Schüler werden hier im nächsten Frühjahr unterrichtet. Beim Besuch einer Delegation im letzten Sommer war die Schule noch im Bau. Mit der Unterstützung aus Unna kann die noch fehlende Ausstattung finanziert werden.

Shine Secondary School, so lautet das Schulprojekt in Dar Es Salaam, für das der Kirchenkreis nun 30.000 Euro zu Verfügung stellt. Mit drei Kirchenkreisen (Districts) in Tansanias größter Stadt unterhält der Kirchenkreis Unna seit zwanzig Jahren eine rege Partnerschaft. Im letzten Jahr konnte der hiesige Tansania-Arbeitskreis den Districts eine Unterstützung von jeweils 10.000 Euro für ein soziales Projekt anbieten. Das Geld kommt sowohl aus Spenden wie aus Mitteln des Kirchkreises für die Partnerarbeit. Die Districts haben darauf hin beschlossen, die gesamte Summe für den Ausbau einer neuen Schule zu verwenden. In der Shine Secondary School sollen vorrangig Mädchen und Jungen aus dem südlichen Teil von Dar es Salaam unterrichtet werden, die sonst keinen Platz in einer Schule erhalten würden. Die meisten Sekundarschulen in Dar Es Salaam sind Privatschulen und somit für viele Familien unbezahlbar. In Bildung zu investieren ist eine der größten Herausforderungen für die Kirchen in Tansania. Das Gebäude konnte bei dem Besuch der Delegation aus Unna im letzten Sommer besucht werden, mittlerweile sind die Klassenräume bezugsfertig und der Schulbetrieb soll Anfang 2014 starten. Es fehlen noch Ausstattungsgegenstände sowie eine Bücherei. Hierfür kommt die Unterstützung aus Unna genau recht. Der Vorsitzende des Tansania-Arbeitskreis in Unna, Werner Döpke, freut sich darüber, ein konkretes Projekt der drei Kirchenkreise in Tansanias Hauptstadt unterstützen zu können. Im nächsten Sommer wird eine Delegattion aus Tansania den Kirchenkreis und die an der Partnerschaft beteiligten Gemeinden besuchen. Dann werden die Besucher sicher auch über die Arbeit der neuen Schule berichten. ds