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Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

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Archiv

13. Februar 2011

Schatz mit neuer Karte - Abschluss des Schwerpunktbesuches Kirchenmusik im Kirchenkreis Unna

Mit einem großen Kirchenmusikfest"Erd und Himmel sollen singen" und einem Abschlussgottesdienst ging der Schwerpunktbesuch Kirchenmusik im Kirchenkreis Unna am Sonntag zuende. Begrüßt von den Kamener Kinderchören erlebten Musikalisch Aktive aus dem gesamten Kirchenkreis von Bergkamen bis Fröndenberg, Holzwickede bis Hemmerde einen beschwingten Nachmittag im Kamener Gemeindehaus. "Mit so vielen Leuten zu singen, ist einfach das Schönste," freute sich eine Teilnehmerin. Choräle, Kanons und ein Quodlibet erklangen aus über 100 Kehlen. In Kurzinterviews informierten LeiterInnen verschiedener Musikgruppen über ihre Arbeit und die Veränderungen darin. "Die Literatur der Posaunenchöre hat sich in denletzten Jahren enorm verändert," unterstreicht Posaunenobmann Volker Hahne," gab es früher fast nur Choräle und alte Meister, so spielen wir jetzt auch Gospel- und Swingtöne in unsereren Bläserchören." Superintendentin Annette Muhr-Nelson bedankte sich bei den Musizierenden für ihr großes Engagement: "Ohne Ihre Musik wäre unsere evangelische Kirche nicht denkbar!" Ein erstes Ergebnis des Schwerpunktbesuches steht bereits im Internet: Unter www.kirchenkreis-unna-kirchenmusik.de  ist eine kirchenmusikalische Landkarte entstanden. Mit einem Klick auf die jeweilige Gemeinde ist gleich ihr ganzes musikalisches Angebot mit Kontaktmöglichkeiten für Interessierte zu sehen. Über 63 Besuchstermine hatte das 20-köpfige Besuchsteam in den beiden letzten Wochen wahrgenommen. Den festlichen Schlusspunkt bildete nun ein musikalischer Gottesdienst in der vollbesetzten Kamener Pauluskirche, der in seinen einzelnen Teilen von verschiedenen Musik-Gruppen und von der Gemeinde gestaltet wurde. Den Psalm sangen alle Chöre zusammen. Muhr-Nelson betonte in ihrer Predigt, dass Lieder Hoffnung und Mut gäben. Aber auch die Gotteserfahrung fände in ihnen Ausdruck: " Je mehr Erfahrungen wir mit Gott machen, desto tiefer wird unsere Dankbarkeit und desto voller unserer Gesang."Gudrun Mawick