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Die Kirche wurde nach Grundsteinlegung am 28. Juni 1953 und tatkräftiger Mithilfe während der Bauzeit am 1. Advent 1955 eingeweiht. Im Jahr 2013 wurde eine durch einen Raumteiler geschützte Gedenkkapelle eingerichtet und ein Durchgang zum Gemeindehaus errichtet. An der Wand neben dem Altarraum zeigt ein Putzschnitt den „Sinkenden Petrus“. Die Orgel ist eine Steinmann-Orgel von 1978 . Drei Glocken rufen die Gemeinde zum Gebet und Gottesdienst. Sie tragen die Aufschriften: „Er ist unser Friede“, „Land, Land, Land höre des Herrn Wort!“ und „Ehre sein Gott in der Höhe“ .

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Archiv

03. Januar 2011

Musik im Blick: Schwerpunktbesuch "Kirchenmusik"

KIRCHENKREIS UNNA.    Zu den ganz großen Kirchenschätzen gehört die Musik. "Wer singt, betet doppelt", wusste schon der Kirchenvater Augustin. Damit sind auch alle gemeint, die in Gottesdiensten und Kirchenkonzerten Musik mit allen möglichen Instrumenten machen. Denn Musik ist eine Lebensader des Christentums. Alles Grund genug, um den ganzen Reichtum des kirchenmusikalischen Lebens im Kirchenkreis Unna einmal in den Blick zu nehmen. Denn sich gegenseitig zu besuchen ist eine gute christliche Tradition. Dabei ist wichtig, zu hören, wie es den Gemeinden geht, ihre Arbeit wahrzunehmen und wertzuschätzen. Auch Empfehlungen "von außen" gehören zu den Besuchen. Visitationen ganzer Gemeinden finden im Kirchenkreis Unna regelmäßig statt. Es hat sich aber auch als sinnvoll erwiesen, einzelne Arbeitsfelder einmal kirchenkreisweit im Querschnitt in den Blick zu nehmen. Dies heißt dann nicht "Visitation", weil es dabei keinen kirchenaufsichtlichen Aspekt gibt, sondern "Schwerpunktbesuch". So galten in den letzten Jahren schon den Bereichen "Seelsorge" und "Schule" in unserem Kirchenkreis die Besuche von Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes (KSV) und der Fachleute des entsprechenden Fachbereiches. Vom 30. Januar bis 13. Februar möchten der KSV, der Fachbereich 1 "Gottesdienst, Verkündigung, Mission und Ökumene" und die hauptamtlichen KirchenmusikerInnen aus unserem Kirchenkreis die kirchenmusikalischen Aktivitäten und Akteure in den Gemeinden unseres Kirchenkreises besuchen. In diesen beiden Wochen soll die kirchenmusikalische Arbeit vor Ort in Ausschnitten wahrgenommen werden, auch Gespräche mit LeiterInnen von Musikgruppen auf Regionalebene sind vorgesehen. Zu den Zielen dieses Schwerpunktbesuches gehören dabei Wahrnehmung und Wertschätzung der musikalischen Arbeit in ihrer Vielfalt, Erfahrungsaustausch, Vernetzung und Kooperation zwischen den einzelnen Angeboten. Die meisten der Gemeinden gestalten an einem der Sonntage in dieser Zeit einen Gottesdienst mit einem musikalischen Schwerpunkt. Zum Abschluss lädt der Kirchenkreis alle Aktiven aus Chören, Posaunenchören, Orchestern, Bands… am Sonntag, dem 13. Februar 2011, zu einem Kirchenmusikfest "Erd und Himmel sollen klingen" nach Kamen ein. Dabei soll gemeinsam musiziert und einander zugehört werden, aber auch Raum für Austausch und Begegnung sein. Am Ende steht um 18 Uhr ein gemeinschaftlich musikalisch reich gestalteter Gottesdienst in der Pauluskirche mit einer Predigt der Superintendentin. Hier sind alle Interessierten herzlich willkommen!Gudrun Mawick