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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Archiv

30. November 2010

Lebendige Ökumene und Dorfgemeinschaft

FRÖNDENBERG und BAUSENHAGEN.   Ein voller Erfolg war der Adventsmarkt, der am letzten Novemberwochenende rund um die Dorfkirche Bausenhagen stattgefunden hat. Nach einer vierjährigen Pause wurden in einer großen Gemeinschaftsleistung wieder die Buden aufgebaut. In früheren Jahren war vor allem der Kirchbauverein Bausenhagen treibende Kraft für den vorweihnachtlichen Markt. Diesmal taten sich die evangelische und katholische Kirchengemeinde zusammen und nahmen darüber hinaus die Pälzer Vereine mit ins Boot. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In einem wunderschönen Ambiente luden verschiedene Holzbuden vor und neben der Kirche zum Verweilen ein. Selbstgebasteltes, Eingekochtes und kulinarische Leckerbissen gingen über die Theke. In einem großen Kuchenzelt, trotz winterlicher Temperaturen gut geheizt, konnten sich die zahlreichen Besucher auch einfach mal hinsetzen. Im Turmraum der Kirche bot der CVJM Fröndenberg Kerzen zum Selberdrehen an. Die Stiftung der Kirchengemeinde veranstaltete ein großes Preisrätsel. Büchertisch und Eine-Welt-Produkte ergänzen das vielfältige Angebot. Ein besonders Markenzeichen des ökumenischen Adventsmarktes waren musikalischen Beiträge. Zu jeder vollen Stunde zeigten die unterschiedlichsten Gruppen ihr Können und begeisterten das Publikum. Drei gottesdienstliche Feiern betonten den kirchlichen Charakter des Marktes. Am Samstagabend gestaltete das Ich-bin's-Team einen meditativen Abendabschluss zum Thema Licht. Am Sonntagmorgen predigte der katholische Pfarrer Mandelkow über die Menschwerdung Gottes. Am Abend schließlich setzte Pfarrer Heckel noch ein Doppelpunkt mit einer Andacht zum Lied "Macht hoch die Tür!" Der Erlös des Marktes kommt dem Umbau des Hauses der Mitte zu gute. Dankbar und zufrieden blicken die Akteure auf ein gelungens Gemeinschaftswerk zurück. Sie freuen sich schon auf das Jahr 2013, wenn es dann heißt: Herzlich willkommen auf dem ökumenischen Adventsmarkt rund um St. Agnes Bausenhagen.Hartmut Görler