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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

16. September 2010

Süffiges für den Kirchplatz zwitschern

Unnaer Stadtfest:
Benefiz-Weinverkauf der Enkircher Winzer erbringt rund 1000 Euro UNNA.  Saufen, mal hemdsärmelig ausgedrückt, für den guten Zweck. Kein Wunder, dass Stadtkirchenpfarrer Jörg Uwe Pehle das Stadtfest diesmal überschwänglich "einfach nur geil" fand. Und dass er, ganz passionierter Weinfreund, beim Open-Air-Gottesdienst auf dem Kirchplatz schwelgend anmerkte: "Fünf Quadratmeter Kirchplatz habe ich allein am Donnerstag allein saniert!" Er sprach vom Benefiz-Weinverkauf der Enkircher Winzer für die Sanierung des Kirchplatzes, und die brachte rund 1.000 Euro ein. Enkirchs Bürgermeister Roland Bender überreichte den Spendenumschlag nach dem Sonntags-Gospelgottesdienst an Pfarrer Pehle. Vorangegangen waren zweieinhalb begnadet sonnige Festtage, bei denen die Weinfreunde praktisch rund um die Uhr begeistert dem süffigen Moselrebensaft zugesprochen. Fünf Quadratmeter Kirchplatzsanierung steuerte, wie erwähnt, Pfarrer Pehle selbst laut seiner Schätzung bei. So mancher Co-Weinfreund könnte ihn noch übertroffen haben, denn beispielsweise das Weingut Conrad mit seinem Stand am nächsten an der Kirche dran sah sich am frühen Sonntagabend buchstäblich (und wieder rustikal ausgedrückt) "leergesoffen": Den allerletzten Tropfen (Sekt) schenkte Michael Conrad seiner dankbaren Dauerkundschaft um kurz vor 20 Uhr frei Haus aus - "geschenkt!" Prosit Halleluja! Silvia Rinke