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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

18. August 2010

Beratung für Loveparade-Opfer

UNNA.   Die schrecklichen Bilder von der diesjährigen Loveparade in Duisburg sind noch nicht verblasst und der Streit um die Verantwortlichkeit auf politischer Ebene ist in vollem Gange. "Wir aber haben vor allem die Opfer der Tragödie im Blick", stellt Steffen Baumann, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg, heraus. In den 90er Jahren war er selbst begeisterter Raver und zeigt sich deshalb auch persönlich von den Geschehnissen betroffen. Auch im Kreis Unna müssen Familien unmittelbar mit den Folgen der Loveparade-Katastrophe umgehen. Verstört zurückgekehrte Teilnehmer müssen über das unmittelbare tragische Erlebnis hinaus nachhaltig seelisch aufgefangen werden. Psychologische Hilfe finden sie bei der Ehe-, Familien- und Lebensberatung der Diakonie. Ausgebildete Fachkräfte, die über einen intensiven Erfahrungsschatz in der Beratung von traumatischen Situationen verfügen, bieten zeitnah Beratungsgespräche an. "Starke Trauerreaktionen über das Miterlebte sind zu erwarten", erklärt Berater Matthias Schlegel. "In dieser lebensbedrohlichen Situation haben die Teilnehmer einen absoluten Kontrollverlust erlebt, der zu heftigen Albträumen, unauslöschlichen Schreckensbildern, überflutender Schreckhaftigkeit, emotionaler Stumpfheit sowie deutlichen Störungen des Sozial- und Arbeitslebens führen kann." Diese Folgen können zu langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, wenn sie nicht therapeutisch behandelt werden. Die Beratungsstelle der Diakonie Ruhr-Hellweg bietet Familien, Eltern oder Einzelnen, die sich im Dickicht solch unterschiedlicher psychischer Reaktionen überfordert fühlen, Hilfe an, zwischen "normaler" Trauer und Traumatisierung zu unterscheiden und die besten Unterstützungsmöglichkeiten herauszufiltern. Zu diesem Zweck können kurzfristig Klärungsgespräche vereinbart werden, auch um eine eventuelle Wartezeit bei einem spezialisierten Traumatherapeuten zu überbrücken. Kontakt: Telefon 02307 /94 74 30.Tonino Nisipeanu