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Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

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Archiv

12. Mai 2010

Afrikakontakte pflegen

Neu: Jugendgruppe "Unna-Dordabis" UNNA.   Jürgen Düsberg, aktiver Ruheständler aus Unna, hatte in seiner 13köpfigen Reisegruppe, die sich wieder auf den Weg nach Namibia, ins Land seiner früheren deutschen Auslandsgemeinde, gemacht hatte, dieses Mal etliche junge Menschen dabei. Und diese setzen nun einen Akzent in der Zusammenarbeit mit der armen Schwarzen-Gemeinde Dordabis. "Jugendliche haben sich gesucht und gefunden", berichtete Düsberg nach der Rückkehr. "Es wurde unendlich viel gesungen. Allen Teilnehmern - insbesondere den Jugendlichen - hat sich der Blick auf das Leben geweitet und vertieft." Beim Abschiedsgottesdienst konnte die Gründung einer "Unna-Dordabis-Jugendgruppe" bekannt gegeben werden! Mit Unnaer Hilfe gedeiht in Dordabis seit Jahren eine Schule mit einem angeschlossenen Internat für die verstreut wohnende Landarbeiter-Jugend und so manche Aids-Waisen. "Einige von uns haben im Schülerheim Nachmittagsveranstaltungen durchgeführt", so Düsberg. Deutsch-Unterricht wurde zusätzlich geleistet, so dass auch auf dieser Ebene mit Lehrern und Erziehern der Kontakt intensiviert wurde. Für den Hausarbeitsraum des Schülerheims beschafften die Besucher neues Mobiliar, stießen Handwerkerarbeiten in den Gemeinde-Einrichtungen an und sicherten das Fortbestehen der Suppenküche ab. Für die Aids-Waisen ergänzten sie die Schulkleidung.  "Höhepunkt" - so berichtete die Unnaer Besuchergruppe im Martin-Luther-Haus  in Unna- war der Sonntagsgottesdienst in "unserer" Kirche. "Drei Stunden fröhliche Gemeinschaft mit unseren Partnern unter dem Regenbogen Gottes, dem Symbol unserer Partnerschaft. Die Nähe Gottes war greifbar zu spüren."  Nächste Zusammenkünfte des Dordabis-Freundeskreises werden sein am Donnerstag, 10. Juni, um 19.30 Uhr sowie exakt vier Wochen darauf im Martin-Luther-Haus am Kirchplatz in Unna.Ulrich Knies