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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Archiv

29. April 2010

29.4. Für Menschen mit Demenz - neue Betreuungsgruppe für den Südkreis

SCHWERTE.   Menschen, die an Gedächtnisstörungen oder einer Demenz leiden, fehlen häufig die Anfangsfäden für folgerichtige Handlungen. Die 77-jährige Marlies K. weiß nicht mehr, welchen Weg sie gehen muss, um zur Chorprobe, die sie schon seit Jahren besucht, zu gelangen. Wenn Menschen ihr helfen, den Anfangsfaden aufzunehmen und sie hinbegleiten, kann Marlies aber alle Strophen von "Kein schöner Land in dieser Zeit" auswendig aus vollem Herzen singen. Hier setzt die Arbeit der Betreuungsgruppen der Ökumenischen Zentrale an. "In der Betreuung von Menschen mit Gedächtnisstörungen gibt es keinen einfachen Lösungen oder gar Patentrezepte. Mitarbeitende und Angehörige sind ständig herausgefordert ‚ in den Schuhen des Kranken zu gehen" weiß Ulla Eppmann, die als gerontopsychiatrische Fachkraft für die Betreuungsgruppenarbeit zur Verfügung steht. Es wird Einfühlungsvermögen und Geduld verlangt, besonders von den Angehörigen. Sie betreuen häufig "rund-um-die-Uhr" über viele Jahre hinweg. So sind die Betreuungsgruppen auch ein wichtiges Entlastungsangebot für Pflegende. Die Betreuung an einem Nachmittag ermöglicht ihnen sich einen Freiraum zu verschaffen. Aufgrund der großen Nachfrage nach diesen Entlastungsangeboten hat die Ökumenische Zentrale in diesem Jahr zwei weitere Betreuungsgruppen eröffnet. Die zusätzlichen Gruppe finden montags und donnerstags von 11 bis 16 Uhr im Grete-Meißner-Zentrum, Schützenstr. 10 in Schwerte statt. Die Kosten können - sofern die individuellen Voraussetzungen dafür vorliegen - mit den Pflegekassen und dem Sozialhilfeträger abgerechnet werden.  Interessenten können sich unter der Rufnummer der Ökumenischen Zentrale (0 23 04) 93 93 90 ausführlich über das Angebot informieren lassen. Das Angebot richtet sich an Interessierte aus dem Südkreis von Unna, sowie aus den angrenzenden Kommunen.T. Nisipeanu