Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Ev. Kirche Opherdicke: Das Bauwerk auf der Höhe des Haarstrangs stammt nicht aus einer einzigen Bauperiode, viele Jahrhunderte haben ihre Spuren hinterlassen. Das hochromanische Langhaus mit dem einzigen Seitenschiff im Norden und dem Querhaus mit Apsis im Osten entstand 1120 bis 1150. In den Jahren 1868 bis 1870 erfolgte eine Erweiterung nach Osten durch Hinzufügen eines weiteren Jochs zum Querhaus. Der quadratische Turm stammt mindestens aus dem frühen 12. Jahrhundert und hat eine Höhe von ca. 30 Metern. Von 1982 bis 1984 wurde die Ev. Kirche umfangreich saniert. Anschrift: Unnaer Straße 70, 59439 Holzwickede-Opherdicke Öffnungszeiten: April bis Oktober, dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr

Zurück zur Seite

Archiv

31. Mai 2009

31.5. Pfingstgottesdienst in der Stadtkirche - 75 Jahre "Barmer Theologische Erklärung"

UNNA. Der Gottesdienst am Pfingstsonntag, dem 31. Mai, in der Stadtkirche in Unna, greift ein weiteres Jubiläum im Rahmen der Veranstaltungen zum Jubiläum "450 Jahre Reformation in Unna" auf: "75 Jahre Barmer Theologische Erklärung". Die Erklärung wurde am 31. Mai 1934 von Mitgliedern der Bekennenden Kirche, die in der Gemarker Kirche zu Wuppertal-Barmen zur Bekenntnissynode zusammen gekommen waren, verabschiedet. Die Barmer Theologische Erklärung ist neben den altkirchlichen und reformatorischen Bekenntnissen das einzige neuzeitliche Bekenntnis, entstanden in der Zeit, als der selbsternannte Führer Adolf Hitler versuchte, sein "1000-jähriges Reich" aufzurichten. Dazu wollte er auch die Kirchen gleichschalten und "auf Führer, Volk und Vaterland" verpflichten. Die Predigt des Gottesdienstes, der um 10 Uhr beginnt, hält Superintendentin Annette Muhr-Nelson. Als beteiligte Gäste werden Pfarrer Frank Hielscher (Bergkamen), Vorsitzender de Abteilung "Theologie" im Kirchenkreis Unna und Alexandra Khariakova, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde "ha Kochaw" in Unna, teilnehmen. Den musikalischen Rahmen gestalten Kirchenmusikdirektorin Hannelore Höft(Orgel) und Sebastian Höft (Trompete).Tonino Nisipeanu