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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

19. Januar 2009

Ja, mit Gottes Segen!

Premiere: Kirchengemeinde  informiert bei "Hochzeitsmesse"
KAMEN.  Zum ersten Mal war jetzt der evangelische Kirchenkreis Unna auf der "Hochzeitsmesse" in der Stadthalle in Kamen für alle Fragen rund um Trauung und Hochzeit präsent. Damit der "schönste Tag" auch wirklich einer wird, präsentierten die Aussteller ihre Produkte und Hilfen von der Hochzeitsreise, der passenden Garderobe bis hin zum Feiern im feierlich-exclusiven Ambiente an. Mitten unter ihnen informierte Pfarrer Andreas Dietrich (Kamen) interessierte Besucherinnen und Besucher rund um alle Fragen zur "kirchlichen" Trauung. So vielfältig das Angebot der Hochzeitsshow mit begleitender Austellung, so unterschiedlich die Fragen an den Seelsorger: Wie sieht eine ökumenische Trauung aus? Was machen Paare, von denen nur ein Partner in der Kirche ist? Können Traupaare sich die Hochzeitskirche im Kirchenkreis aussuchen? Wo und wie finde ich den passenden Trauspruch? Auch die Möglichkeit, dass nach geändertem staatlichem Recht, die Kirchen auch Trauungen feiern dürfen ohne eine Eheschließung auf dem Standesamt zuvor, war ein Thema. Nicht wirklich neu, aber wenig bekannt, ist die Möglichkeit eines evangelischen Gottesdienstes, wenn ein Partner muslimisch ist. Auch darüber informierte der Kirchenstand in Kamens Stadthalle. Pfarrer Dietrich zeigte sich nach den vier Stunden Messe zufrieden über "viele interessante Gespräche" mit Besucherinnen und Besuchern, die sich nach den kirchlichen Rahmenbedingungen erkundigten. Die nächste Hochzeitsmesse "Gut geheiratet!" findet übrigens am 31. Januar und 1. Februar 2009 in der Erich-Göpfert-Stadthalle in Unna statt. Evangelischerseits bietet der Stand in Unna zudem einen besonderen Service an den beiden Messetagen: die Möglichkeit zum Wiedereintritt in die evangelische Kirche gleich vor Ort. Tonino Nisipeanu