Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

Zurück zur Seite

Archiv

07. Oktober 2008

Küche, Kunst und Kirche...

Lindenbrauerei: Kirche punktete erfolgreich bei "Reich-an-Ranicki-Show" UNNA.     "Wie heißen die Flaschen, in denen fränkischer Wein abgefüllt wird?" Diese Frage - und die richtige Antwort - brachten Gudrun Mawick den Sieg. In der Reich-an-Ranicki-Show im Schalander der "Lindenbrauerei". In Unna traten jetzt Küche, Kunst und Kirche gegen einander an. Während die Öffentlichkeitsreferentin und Referentin der Superintendentin Pfarrerin Gudrun Mawick die Kirche vertrat, standen der Koch Ulrich Ferner für die Küche und der Fotograf Olaf Nowodworski für die Kunst auf der Bühne. Die Moderatoren Raimon Weber und Thomas Fillinger führten Mawick, Ferner, Nowodworski und das Publikum durch einen abwechslungsreichen und humorvollen Abend. Während Mawick im Bereich der aktuellen Musik den Herren aus Küche und Kunst das Feld überlassen musste, konnte sie beim Bilderrätsel um den Schriftsteller Truman Capote deutlich aufholen. In der Schlussrunde blieben dann schließlich die Antworten der Männer aus, so dass der "Bocksbeutel" den Preis des Abends in die Kirche brachte. In der "Reich-an-Ranicki-Show" dreht sich alle zwei Monate im Schalander alles um Literatur, Musik, Film und Fernsehen, Vermischtes, Lüge oder Wahrheit. Die Themen werden ausgewürfelt, Joker und Publikumsfragen sorgen für Abwechslung und Beteiligung. Musikalisch wird die Show begleitet von der Band "Friends and Strangers". Das Preisgeld in Höhe von 100 Euro wird gestiftet von der Firma Rückgrat, dem Bücherzentrum und der Westfälischen Rundschau. Der Gewinner gewinnt für andere und gibt das Geld für einen guten Zweck. Gudrun Mawick spendet das Geld dem Fonds "Frauen in Not", der seit einigen Jahren Frauen hilft, die schnelle und unbürokratische Unterstützung brauchen. "Manchmal fehlt das Geld für eine Fahrkarte zur Beratung oder für eine Dolmetscherin vor Gericht. Es gibt aber auch immer wieder größere Notlagen", beschreibt Elke Markmann, Pfarrerin im Frauenreferat des Kirchenkreises und Verwalterin des Spendenfonds, die Bandbreite der Notfälle. "Wir haben zu Beginn nicht gewusst, wie groß die Not und die Bedürftigkeit an mancher Stelle ist", beschreibt Markmann den hohen Bedarf. "Es geht im Moment mehr Geld raus als rein. Die Spende kommt gerade richtig!" Wer sich ebenfalls an diesem Spendenfonds beteiligen möchte, kann dies über das Konto des Kirchenkreises tun: Konto-Nr. 1735, Sparkasse Unna (BLZ 443 500 60), Stichwort „Frauen in Not" tun - oder direkt im Kreiskirchenamt die Geldspende überreichen. Elke Markmann