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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

12. August 2008

Ev. Krankenhaus Unna feiert 150. Geburtstag

Festwoche zum Jubiläum UNNA. Das Evangelische Krankenhaus feiert Jubiläum: Aus einer Kranken- und Armenanstalt mit einem Zimmer und zwei Betten wurde in 150 Jahren eine moderne Klinik mit über 300 Betten, die ihren Patienten Leistungen auf hohem Niveau bietet. Mit einer Festwoche vom 23. bis zum 30. August wird das Krankenhaus das Jubiläum feiern. Das Motto der Feierlichkeiten ist sowohl auf die Vergangenheit wie auf die Gegenwart anwendbar: "Ihrer Gesundheit zuliebe", heißt der Slogan, unter den das EK seinen 150. Geburtstag gestellt hat. Am 1. November 1858 öffnete das Unnaer Kranken- und Armenhaus an der Flügelstraße 15 seine Türen. Möglich machte dies eine Schenkung: Am 13. November 1857 hatte die Witwe Minette Poetter (geb. Koester) aus Unna dem Armenfonds der Stadt ihr Grundstück mit Haus, Hof und Garten übertragen - mit der Maßgabe, dort ein evangelisches Armen- und Krankenhaus einzurichten. In den 150 Jahren wechselvoller Geschichte, wird das Selbstverständnis der Einrichtung immer wieder deutlich: "Wir legen Wert darauf, dass unser Haus seinen Charakter als ein humanes und patientengerechtes Krankenhaus behält, in dem menschliche Anteilnahme und Zuwendung eine besondere Bedeutung erfahren. In diesem Punkt sind wir uns sehr treu geblieben", schildert Stiftungsvorstand Dr. Dietmar Herberhold. So sei das Haus ein christliches geblieben, mit einem hohen Maß an gesellschaftlicher Verantwortung und Toleranz. In diesem Zusammenhang ist auch das Logo zu sehen, das das Krankenhaus zum 150jährigen Jubiläum entwickeln ließ: Eine rote Rose erinnert an die Heilige Elisabeth von Thüringen, deren Geburtstag sich 2007 zum 800. Mal jährte. Die ungarische Königstochter Elisabeth, Stifterin des Hospitals in Marburg sowie radikale Vertreterin eines gelebten Evangeliums ist eine herausragende Gestalt der deutschen und europäischen Kirchengeschichte. Ihr Lebensentwurf von vollständiger Armut, tätiger Caritas und selbstloser Hingabe übt noch heute große Faszination aus. Mit seinen Aktivitäten in und um die Festwoche versucht das Krankenhaus, den vielfältigen Aspekten, unter denen das Jubiläum steht, gerecht zu werden. Nach einem Festgottesdienst am Samstag, 23. August, um 17.30 Uhr in der Stadtkirche informiert Stadtführer Wolfgang Patzkowski die Zuschauer einen Tag später um 16 Uhr in der Kapelle des Krankenhauses über das Thema „150 Jahre Stiftung Evangelisches Krankenhaus Unna". Der Film "Mein Leben ohne mich" ist am Montag, 25. August, ab 19 Uhr (Kapelle) zu sehen. Über das Thema "Kunst als Therapeutikum - Mythos und Medizin im Werk von Joseph Beuys" referiert Prof. Dr. med. Dr. phil. Hinrich Murken am Dienstag, 26. August, um 19 Uhr (Kapelle). Am Mittwoch, 27. August, folgt um 19 Uhr (Kapelle) ein Vortrag von Oberärztin Dr. Uta Schenk über das Thema "Das schmerzfreie Krankenhaus". Unter dem Titel "Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft - die Pflege im Spiegel der Zeit" findet am darauf folgenden Tag von 9 bis 17 Uhr in der Kapelle und im Konferenzraum ein Pflegesymposium statt. Um die Frage "Welcher Sinn steckt hinter dem Krankwerden und der Gesundung?" geht es am Donnerstag, 28. August, um 19 Uhr in der Kapelle im Vortrag des Neurologen Prof. Dr. Peter F. Matthiessen. Am Freitag, 29. August, können die Unnaer bei einer gemeinsamen Aktion des Evangelischen Krankenhauses mit dem Deutschen Roten Kreuz von 12 bis 17 Uhr die Gelegenheit nutzen, Blut zu spenden. Ein Höhepunkt und Abschluss der Feierlichkeiten wird der Tag der offenen Tür am Samstag, 30. August sein: Von 12 bis 18 Uhr lädt das Krankenhaus alle Interessierten ein, sich ein Bild von der Klinik zu machen - und sich Einblicke zu verschaffen, die sich sonst nicht bieten. Medizinische Symposien veranstalten die Klinik für Orthopädie am Samstag, 13. September, sowie die Klinik für Gefäßchirurgie am Mittwoch, 22. Oktober. EK Unna