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Die Kirche wurde nach Grundsteinlegung am 28. Juni 1953 und tatkräftiger Mithilfe während der Bauzeit am 1. Advent 1955 eingeweiht. Im Jahr 2013 wurde eine durch einen Raumteiler geschützte Gedenkkapelle eingerichtet und ein Durchgang zum Gemeindehaus errichtet. An der Wand neben dem Altarraum zeigt ein Putzschnitt den „Sinkenden Petrus“. Die Orgel ist eine Steinmann-Orgel von 1978 . Drei Glocken rufen die Gemeinde zum Gebet und Gottesdienst. Sie tragen die Aufschriften: „Er ist unser Friede“, „Land, Land, Land höre des Herrn Wort!“ und „Ehre sein Gott in der Höhe“ .

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Archiv

22. Juli 2008

"Frauenhilfe - mehr als Sie denken"

Holzwickeder Frauen feiern im August 100-jähriges Bestehen ihrer "Frauenhülfe"   HOLZWICKEDE. "Frauenhilfe - mehr als Sie denken", unter diesem Motto blickt die Ev. Frauenhilfe in Holzwickede in diesem Jahr auf 100 Jahre Mitgliedschaft im großen "Verband der Frauenhülfe des Evangelisch-kirchlichen Hülfsvereins in Deutschland" zurück. Ein ganzer Reigen von Veranstaltungen würdigt diese einhundert Jahre: Den Auftakt macht eine "Jubiläumsfrauenhilfe" am Mittwoch, dem 6. August, von 15 bis 18 Uhr im Ev. Gemeindehaus Goethestraße. Als Gastreferentin wird Luise Theill (Gummersbach) ihre gespannten Zuhörerinnen mit allen Sinnen auf eine "Schatzsuche" unter dem Titel "Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele" mitnehmen. Am Sonntag, dem 10. August, schließt sich um 10 Uhr ein Jubiläums-Festgottesdienst in der Kirche am Markt an. Grußworte, Ehrungen und ein kleines Büfett warten danach beim Empfang im Gemeindehaus auf die vielen Gäste. Rückblick: Die erste offizielle Dokumentation findet man im Archiv beim Landesverband der Ev. Frauenhilfe in Westfalen in Soest. Kaiserin Auguste Viktoria bescheinigte der Frauenhilfe in Holzwickede die Zugehörigkeit zur Ev. Frauenhülfe in Deutschland. Allerdings gab es die Gruppe der "tätigen Frauen" schon einige Jahre vorher, als sich die Selbständigkeit der evangelischen Kirchengemeinde in Holzwickede allmählich abzeichnete, wissen Annemarie Hübbe und Evelin Hartwig, die als Vorsitzenden-Team die Frauenhilfe leiten. "Auch in der Kirchengemeinde Holzwickede schlossen sich die Frauen zusammen, um sozial-diakonische Defizite, die in der Gemeinde sowie in den Nachbarschaften bekannt wurden, aufzugreifen und dort Abhilfe zu schaffen", erinnert Annemarie Hübbe, die auch Bezirksverbandsvorsitzende ist, an die wechselvolle Geschichte der "Frauenhülfe". Es wurde ein turbulentes und streckenweise auch ein grausames Jahrhundert, das diese Frauen vor sich hatten. In der Frauenhilfe gab es ebenso wie in der übrigen Gesellschaft ein Auf und Ab, es gab hier Gratwanderungen und Entscheidungen von größter Bedeutung. In all den zurückliegenden Jahren haben diese Frauen die Gemeinde maßgeblich mitgetragen. Sie waren es, die in den Gottesdiensten saßen - sie haben sich an vielen Stellen eingesetzt und so z.B. Unterstützung für die vielen Kinder aus dem Waisenhaus in der Rausingerstraße organisiert. "Was in den katholischen Gemeinden die Caritas ist in evangelischen Gemeinden mit ihrem Netz der Bezirksfrauen die Frauenhilfe" unterstreicht Bürgermeister Jenz Rother. In seiner Amtszeit als Pfarrer hatte er fast 20 Jahre mit der Frauenhilfe in seiner Gemeinde Holzwickede zu tun.Tonino Nisipeanu