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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Archiv

16. Mai 2008

Wasserfest und formstabil

Eine-Welt-Laden Unna:  Schmuck aus philippinischen Telefonbüchern UNNA.   Dora Schmidt trägt die eben erworbene schmucke Halskette in einer besonderen Tüte nach Hause: die ist aus zwei Seiten eines philippinischen Telefonbuchs gefertigt. Noch ein paar Seiten mehr stellen auch das Hauptmaterial dar, aus dem die bunte Kette auf den Philippinen gefertigt wurde. Andere Produkte, die aus recycelten Illustrierten oder Chipstüten hergestellt wurden, sind luftige und sehr stabile Tragetaschen, Körbe, Bilderrahmen und bunte Etuis. Lackversiegelt sind sie dann wasserfest und formstabil. Seit kurzem hat der Eine-Welt-Laden am Kirchplatz über "recycelBAR", eine Bonner Fair-Trade-Stelle die bemerkenswerten Gebrauchsgegenstände in sein Angebot aufgenommen. Die deutschen Käufer werden nicht einmal übermäßig zur Kasse gebeten. Doch im fernen Manila wirken 14 Euro, die man etwa für ein ansehnliches Collier am Unnaer Kirchplatz ausgibt, kleine Wunder. Verdient doch der Zwischenhandel nur geringfügig, so dass die Masse des Kaufspreises den Prozenten zugute kommt. Das sind in diesem Fall die 700 Frauen, die in der Kooperative "Alay Kapwa" mitarbeiten und den Lebensunterhalt für oft große philippinische Familien eigenständig verdienen. Vor über 20 Jahren begann es in Slums um Manila. Jetzt gibt es überall im Lande kleine Ableger. Weiteres besonderes Angebot im Fußball-EM-Jahr: Sport-Bälle, übrigens auch für Volleyball, knüpfen an die Fair-Trade-Ball-Aktion aus dem WM-Jahr 2006 an. Vergrößert hat sich auch die Wein-Ecke im Lädchen. Manche Kunden schwören auf den Merlot chilenischer Weinbauern und freuen sich, dass jeder Schluck daheim ein kleines Stückchen Überleben in Südafrika oder Südamerika mitgestaltet.