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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

13. März 2008

Seelsorge begleitet Menschen

Kirchenkreis Unna besucht den Arbeitsbereich "Seelsorge"   Erstmalig wird jetzt im Kirchenkreis Unna der Arbeitsbereich der "Seelsorge" im Rahmen eines "Schwerpunktbesuches" von fachkundigen Visitatoren besucht. Zum Besuchsteam gehören neben Superintendentin Annette Muhr-Nelson auch Mitglieder des Kreissynodalvorstandes und des Fachbereichausschusses Seelsorge. Der Schwerpunktbesuch begann jetzt mit einem Gottesdienst im Evangelischen Krankenhaus in Unna. Es schloss sich eine Einführung in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche an. Ein zentrales Angebot der Kirche "Seelsorge ist ein Angebot der Kirche, um Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituation zu begleiten und zu unterstützen", erklärt Helga Henz-Gieselmann, Seelsorge-Koordinatorin im Kirchenkreis Unna. Zu dem Arbeitsbereich Seelsorge gehören z.B. die Krankenhaus-, Altenheim-, Blinden, oder Gehörlosenseelsorge, aber auch die Seelsorge für Frauen und Männer, für Kriegsdienstverweigerer, die Seelsorge für Aids-kranke Menschen und die Polizei. Dabei, so Helga Henz-Gieselmann, sind grundsätzlich alle Pfarrerinnen und Pfarrer in seelsorglichen Fragen ansprechbar, aber in besonderen Situationen und zu besonderen Fragen gibt es Angebote durch speziell dafür ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger. Besonders bekannt in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit ist die Telefonseelsorge oder der Einsatz von Notfallseelsorgerinnen und -seelsorgern. Fast zwei Wochen stehen nun die einzelnen Bereiche der Seelsorge im Mittelpunkt des Schwerpunktbesuchs. Den Abschluss bildet am 14. März,um 18 Uhr, eine Veranstaltung mit Klaus Renzel, der als Clown in Seniorenheimen mit Comedy, Pantomime und Gitarre eine ganz besondere Form der Seelsorge vorstellen wird. Tonino Nisipeanu