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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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20. Februar 2008

Mitternachtsturnier gegen einseitige Parolen

Fußball-"Kanten" der Ev. Jugend versorgten "Nachteulen"   FRÖNDENBERG.  "Dorfjungen" gegen "FC Döner", "Die Vollen" gegen die "Kanten" hießen die Paarungen, die sich vor und noch mehr nach Mitternacht auf dem Fußballparkett der Gesamtschulhalle gegenüberstanden. Nach 6 Teams im Jahr zuvor waren jetzt gleich 14 Mannschaften dem zweiten Aufruf des Kreisjugendamtes, des evangelischen Jugendcafes und der "Windmühle" gefolgt. Amtschef Friedrich-Wilhelm Rebbe freute sich, dass die Jugendlichen der Ruhrstadt entgegen einseitigen Wahlparolen der letzten Wochen Initiative und Fairplay bewiesen. Deshalb gehörte auch die evangelische Gemeinde zu den Ausrichtern. Launig begrüßte deren Jugendreferent Friedhelm Wegener die Teilnehmer: "Schon das Neue Testament weiß vom Fußballspielen: Jesus stand im Tor und seine Jünger abseits". Ein Raunen ging durch die Halle, als im Eröffnungsspiel das meist gelb gewandete "Team Brasil" angekündigt wurde. Noch mehr Sympathien heimsten die im grünen Trikot auflaufenden Gegner ein, allesamt ein Kopf kleiner: eine komplette Mädchenmannschaft war aus Schwitten herübergekommen; Katja Poloczek war mit 12 Jahren die jüngste des Turniers. "Frau" verlor 0:3, gewann mit ihrem rührigen Betreuer Timo Korte aber an Erfahrung. Sebastian Budde von Brasil-Team wollte es nicht glauben, dass die couragierten Mädchen sich erst seit vier Monaten regelmäßig mit dem Lederball beschäftigen. "FC Internationale" machte seinem Namen alle Ehre: je zwei Italiener und Türken, ein Iraner, ein Deutsch-Russe und ein Grieche, der sich mit den beiden Türken bestens versteht. Noch in der Minute vor dem Anstoß war freilich unklar, wer von diesen sieben Gesamtschülern das Tor hüten würde. Gegen das pfiffige Zusammenspiel des Partners "Die Anderen" sahen die internationalen Individualisten anfangs blass aus, fingen sich aber und konnten mit etwas Glück ein 0:0 in der 7-Minuten-Partie retten. Christopher Meisel von der Sodenkampschule brachte als Schiedsrichter und Cheforganisator das Turnier gekonnt vom Samstag in den frühen Sonntag hinein. Jugendreferent Wegeners "Kanten" aus dem Jugendcafe an der "Eule"versorgten die über 200 Nachtgäste mit Snacks und Getränken. "Im nächsten Jahr brauchen wir bei solchem Andrang mehr erwachsene Betreuer", resumierten die Veranstalter.Ulrich Knies