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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

18. Januar 2008

Diakonie wandelt Stadthalle in Ausbildungsbetrieb um

Mehr als 110 Schüler testen ihre praktischen Talente auf dem „Berufsparcour"   KAMEN.   Mittwochmorgen, 16.Januar, 10 Uhr 30 in der Kamener Stadthalle: Hunderte Schüler strömen in den Saal und staunen über seine Veränderung zum Ausbildungsbetrieb, auch Kamens Bürgermeister Hermann Hupe und Diakonie-Mitarbeiter Jochen Nadolski-Voigt kamen zu Wort.  Im Rahmen des Projekts "Vertiefende Berufsorientierung", das vom 1.09.2007 bis zum 31.08.2008 an zwei Kamener Schulen stattfindet, erhalten die Schüler die Chance, ihre praktischen Fähigkeiten zu testen. Nicht über Berufe reden, sondern sie erlebbar und begreifbar zu machen, das ist das Ziel des Schüler-Berufsparcours, zu dem Arbeit und Lernen gGmbH der Diakonie, die ArGe und das Jugendamt Kamen 110 Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule und der Städtischen Hauptschule Kamen eingeladen haben. Ob sie Elektrokabel montieren, Rechnungen erstellen, Werkzeuge erraten, Kunden bedienen, Dekorationsgestaltung wie Serviettentechniken ausprobieren oder technische Zeichnungen anfertigen. Jede einzelne der 20 Stationen des Berufparcours werden von einem Mitarbeiter der Diakonie fachgerecht betreut, sodass eine effektive Erprobung der einzelnen Stationen erfolgen kann. "Ein solches Projekt wie heute, ist ein Beispiel für Prävention im Vorfeld, um Jugendkriminalität einzudämmen", stellte Hermann Hupe in der Eröffnungsrede klar. Längere Zeit schon werden manchmal Haupt- und Förderschüler benachteiligt, erhalten weniger Chancen auf den Ausbildungsmarkt zu kommen. Durch solche Projekttage sollen sich Schüler und Schülerinnen früher und intensiver mit dem Berufswahlprozess auseinandersetzen und Mut sammeln, zur Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Sie werden von Sozialpädagogen kontinuierlich und individuell begleitet, werden an ihre Grenzen geführt, um Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. In einem persönlichen Coaching werden Vorstellungsgespräche und Selbstsicherheitstrainings durchgeführt, während sie Unterstützung erhalten, Bewerbungen und persönliche Bewerbungsschreiben zu üben. Die Organisatoren arbeiten eng mit den Ausbildungsbetrieben vor Ort, aber auch nur durch die zusätzliche Zusammenarbeit von Eltern, den Schulen, den Kommunen und auch der Agentur für Arbeit, die mit einem Betrag von 200.000 Euro erst die Durchführung dieses Projekts ermöglichten und konnten so den Schülern einen weiteren Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten geben. Dieser erfolgreiche Zusammenschluss von Organisationen und Einrichtungen hilft Jugendlichen einen für sie nicht immer einfachen Weg selbstbewusst und gut vorbereitet, beschreiten zu können. Solche Projekte haben Vorzeigecharakter, andere sollten die Ideen übernehmen und in ihren Städten realisieren, damit auch dort die Jugendlichen unterstützt werden können.Deborah Goldmann