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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

23. November 2007

Gemeinde von "A bis Z"

Friedenskirchengemeinde macht sich "von A bis Z" bekannt UNNA-MASSEN.   Evangelische Massener Neubürger staunen über den dicken Begrüßungsbrief. Dass die Kirchengemeinde da aufmerksam ist, wäre noch selbstverständlich. Aber ein Heft "Ihre Kirchengemeinde von A bis Z" haben sie bisher nirgendwo im Lande angetroffen. Beim Blättern treffen sie zu Anfang gleich auf eine freundlich dreinschauende Schar von Presbytern und Pastoren. Dazu als Leitbild: "Unsere Gemeinde soll ein offener und einladender Ort der Begegnung sein. ...Wir wollen auf die Menschen, die um uns herum leben, zugehen." Besuche, Seelsorge, Ehrenamtliche, Familienfreizeit und Diakonie sind da weiterhelfende Stichwörter. Natürlich auch die Angebote und Adressen so mancher Gemeindekreise von Frauenhilfen über Männerkreis, Musikgruppen bis zum theologischen Zirkel "Querbeet". Für die jüngere Generation werden nicht nur zwei evangelische Kindergärten und Babysitter nachgewiesen. Der zweite Teil des Gesamtheftes besteht aus einem eigenen "A bis Z für Kinder und Jugendliche", bei dem das gut frequentierte Jugendhaus "Ichthys" (gr.  = Fisch - Erkennungszeichen der Christen im Römerreich) im Mittelpunkt steht. Für diese bemerkenswerte Initiative kommt auch Beifall von Ortsvorsteher Helmut Tewes: "Die Friedensgemeinde ist vorbildlich bei der Gestaltung guter Nachbarschaft am Ort." Nützliches auch über die Gemeinde-Grenze hinaus: wie steht es mit "Ökumene" in Massen, was stellt das "Netzwerk Massen", was die "Tafel Unna" dar? Jürgen Eckelsbach, Inhaber von einer der zweieinhalb Pfarrstellen im Stadtteil, gehört zu den Motoren der Offensive. "Abgeguckt haben wir da bei den katholischen Brüdern, die Derartiges mit einem kürzeren Flyer versuchen." "Vier ehrenamtliche Damen" des Diakonie-Ausschusses, geschult von der Kirchenkreis-Expertin Pastorin Helga Henz-Gieselmann, hätten da noch besonderen Anteil: als sie sich kürzlich die 60jährigen Gemeindeglieder "vornahmen", die auf dem Sprung zum Ruhestand ihr Seniorendasein vorbereiteten, merkten sie, wie nützlich eine derartige "A bis Z"-Hilfe sich auch für Alteingesessene erweist. Und schließlich hat der positive Schritt mit dem "Perspektivkreis" zu tun, der sich in Regelmäßigkeit um Grundsätzliches der Gemeinde-Entwicklung kümmert. Der stößt frühzeitig auf Lücken oder Schwachstellen. Das Info-Heft ist über Gemeindesekretärin Jutta Bathe (02303-51447) oder Pfarrer Eckelsbach (02303-50154) zu beziehen. U. Knies