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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

19. Oktober 2007

Spenden gesammelt - aus Langeweile!

Zwei 10-Jährige übergaben 111 Euro LÜNERN.  111 Euro haben Marc Ziegenbein aus Lünern und John Liebermann aus Lüdenscheid am vergangenen Freitag innerhalb von etwas mehr als zwei Stunden in Lünern gesammelt. Die beiden 10-jährigen sind von Haus zu Haus gegangen, um finanzielle Unterstützung für die Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde zu erbitten. "Wir wollten nicht den ganzen Nachmittag vor der Playstation oder dem Computer sitzen, sondern was Sinnvolles machen", sagt John, der den Kontakt zu Marc aus Lünern durch einen gemeinsamen Urlaub bekommen hat. Ein Behälter zum Sammeln wurde selbst gemacht, ein Anschreiben und Sammlerlisten gab es spontan vom Pfarrer. Ob es Spaß gemacht hat? "Ja, auf jeden Fall. Besonders, wenn wir sehen konnten, dass sich die Leute freuen. Viele haben uns gerne unterstützt", antwortet Marc. Die beiden Sammler wünschen sich, dass mit der Spende Ausbesserungen an den Räumen der Jugend oder Neuanschaffungen für die Arbeit vor Ort gemacht werden. Würden die beiden noch mal so eine Sammlung von Haus zu Haus machen? "Warum nicht. Aber vielleicht nicht gleich wieder in den nächsten zwei Wochen. Mir tun doch ganz schön die Füße weh", gibt John am Ende eines langen Freitagnachmittags zu bedenken. H Gießelmann