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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Archiv

19. Januar 2007

Weltgebetstag am 2. März

Frauen aller Konfessionen laden zum gemeinsamen Gottesdienst ein KIRCHENKREIS UNNA - In über 170 Ländern der Welt wird am Freitag, dem 2. März 2007, der Weltgebetstag gefeiert. Dann werden Millionen Christinnen auf der ganzen Welt "unter Gottes Zelt vereint" erfahren, wo Paraguay liegt, denn die Liturgie zum Weltgebetstag 2007 kommt aus diesem lateinamerikanischen Land, lädt Annemarie Hübbe, Vorsitzende des Bezirksverbandes der Frauenhilfe im Kirchenkreis Unna, zu den in allen Gemeinden stattfindenden ökumenischen Gottesdiensten ein. Getragen und bewegt werden die Besucherinnen und Besucher in diesen Gottesdiensten auch von den wunderschönen Liedern aus Paraguay und der kraftvollen Musik dieses Landes. Paraguay, ein eher unbekanntes Land im Herzen Lateinamerikas, ist etwa so groß wie Frankreich und wird von Bolivien, Brasilien und Argentinien umrahmt. Frauen aus 10 verschiedenen Konfessionen bilden das Paraguayische Weltgebetstagskomitee und geben mit ihrer lebendigen Ökumene ein ermutigendes Beispiel. Die Gottesdienste zum Weltgebetstag berichten auch von der paradiesischen Schönheit Paraguays, dem Zusammenhalt der Menschen, aber auch von ihren drängenden wirtschaftlichen und sozialen Problemen. In der mittlerweile präsidialen Republik - 1989 ging die fast 35 Jahre dauernde Militärdiktatur zu Ende - gestaltet sich der gesellschaftliche Umgestaltungsprozess eher schwer und langwierig, auch wegen der überall vorherrschenden Korruption. Die Armut unter der Mehrheit der Bevölkerung wächst; Folgen sind Landflucht, Migration und Kinderarbeit. Tonino Nisipeanu