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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

04. Januar 2007

Jahr des Liedes im Kirchenkreis Unna

"Du meine Seele, singe - Jahr des Liedes im Kirchenkreis Unna 2007" KIRCHENKREIS UNNA -  Zum Jahr des 400. Geburtstags des protestantischen Liederdichters Paul Gerhardt richtet der Kirchenkreis Unna sein besonderes Augenmerk auf das Singen. "Singen hebt die Laune und ist gesund!", unterstreichen Kirchenmusikdirektorin Hannelore Höft und Superintendentin Annette Muhr-Nelson das Anliegen des gerade aus der Taufe gehobenen kreiskirchlichen "Jahr des Liedes", das jetzt unter dem ansteckenden Motto "Du meine Seele, singe" in den 15 Gemeinden des Kirchenkreises Unna ausgerufen wurde. Während auf der einen Seite das Kirchentagsliederheft des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Köln 2007 das neue Beiheft zum Gesangbuch der westfälischen Kirchen werden soll, wird "auch die Kirchenmusik-Kampagne Hallelu-JA nicht mit der Abgabe der Unterschriften zu den Akten gelegt werden", betont Hannelore Höft den traditionell hohen Stellenwert der Musik und des Gesangs im Leben der Kirchengemeinden. Anlässe genug für die Gemeinden und Arbeitsbereiche im Kirchenkreis Unna, im nächsten Jahr das Singen verstärkt in den Blick zu nehmen und besondern die Freude am eigenen Gesang wiederzuentdecken und zu fördern. Alte wie neue Kirchenlieder gibt es in Hülle und Fülle, und "die Bereitschaft wieder zu singen, wächst von Jahr zu Jahr", berichtet Pfarrer Frank Hielscher (Vorsitzender des Fachbereiches 1 "Gottesdienst und Verkündigung"). Darauf möchte man im "Jahr des Liedes" einen "bunten Akzent setzen". "Es tut gut, in Zeiten von Strukturdiskussionen und Sparmaßnahmen einen so schönen Kirchenschatz in den Blick zu nehmen und zu pflegen", freut sich Superintendentin Annette Muhr-Nelson. Denn die Kirche ist eine der wenigen Institutionen in der Gesellschaft, in der noch regelmäßig gemeinsam gesungen wird, und der Gesang ist ein besonderes Kennzeichen von Kirche. So sollen das praktische Singen in den Gemeinden und das Miteinander von neuen und alten Liedern im Mittelpunkt stehen. Lieder, Liedpredigten, Singegottesdienste und anderes Material dazu werden über den internen Bereich der neuen kreiskirchlichen Internetpräsenz abrufbar sein und können von den Gemeinden und Arbeitsbereichen genutzt werden. "Singen macht fröhlich und vertreibt den Teufel – das hat schon Martin Luther gesagt", weiß Pressesprecherin Pfarrerin Gudrun Mawick, "heute heißt es, dass Singen Glückshormone freisetzt". Für jeden Monat des gerade begonnenen Jahres 2007 sind je ein neues Lied aus dem Kirchentagsliederheft und eines von Paul Gerhardt vorgeschlagen. So steht der Januar im Zeichen von "In deinem Licht sehn wir das Licht" und dem Paul-Gerhardt-Choral "Nun lasst uns gehen und treten". Diese Lieder sollen dann bei allen möglichen Gelegenheiten in Gemeinden und Arbeitsbereichen gesungen werden. "Es geht nicht darum, zusätzliche Arbeit zu verteilen. Das Jahresthema kann so in die ohnehin schon laufende Gemeindearbeit eingebunden werden", fasst Pfarrer Hielscher das Anliegen zusammen. "Aber vielleicht wird so mehr und bewusster und auch mehr Neues gesungen." In der Kirchenzeitung "Unsere Kirche" sollen in einer monatlichen Rubrik "Mein Lieblingslied" verschiedene Menschen aus dem Kirchenkreis über ihre Erfahrungen mit einzelnen Liedern berichten. Am 31.Oktober 2007 sind dann alle Chöre aus dem Kirchenkreis zur Mitgestaltung des Reformationsgottesdienstes in der Unnaer Stadtkirche eingeladen. T. Nisipeanu