Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

Zurück zur Seite

Archiv

21. November 2006

Zukunft kirchlicher Jugendarbeit auf den Weg gebracht

Kreissynode tagte in Dellwig 

DELLWIG - Klänge des Gesangbuchliedes  "Befiehl Du deine Wege" empfingen die Synodalen im Gemeindehaus Dellwig. Allerdings in ungewohnter Form: Die Gruppe "eFUNgelisch" war noch beim Soundcheck mit E-Gitarren und Keyboard. Denn die Synode begann mit einem "etwas anderen Gottesdienst für junge Leute", der in der Unnaer Christuskirche von Jugendlichen regelmäßig vorbereitet wird. Die Zukunft der Jugendarbeit war eines der zentralen Themen dieser Synode. "Schon jetzt gibt es bei den Hauptamtlichen weiße Flecken und ein deutliches Nord-Süd-Gefälle auf unserer Kirchenkreislandkarte", stellte Superintendentin Annette Muhr-Nelson in ihrem Bericht fest, "und wenn wir die Kinder- und Jugendarbeit vernachlässigen, sägen wir am eigenen Ast." So standen zwei alternative Vorschläge zur Abstimmung, wie dieses Arbeitsfeld auch in Zeiten angespannter Finanzen beackert werden kann. Im von den Synodalen bevorzugten Modell A bleibt die Trägerschaft der Jugendrefentenstellen bei den Gemeinden. Jedoch bilden die Hauptamtlichen in den Regionen Teams und arbeiten auch in gemeindeübergreifenden Projekten. Modell B hätte dagegen vorgesehen, die Trägerschaft der zukünftig auf Kirchenkreisebene anzusiedeln. Nun weiß die Projektgruppe "Kinder- und Jugendarbeit" in welche Richtung sie weiterarbeiten kann. Zur nächsten Herbstsynode wird eine ausgearbeitete Fassung von Modell A zur Abstimmung gestellt. Ebenfalls im Herbst 2007 soll es eine Empfehlung zur Zukunft der Diakoniepfarrstelle im Kirchenkreis geben. In dieser Sache müssen nicht nur kirchenkreisintern, sondern auch im gesamten Diakonieverbund Ruhr-Hellweg noch offene Fragen geklärt werden. Auf jeder Herbstsynode wird Haushaltsplan beschlossen. Verwaltungsleiter Hans-Georg Klohn führte in das umfangreiche Zahlenwerk ein. Für 2007 ist eine Zuweisung von 8,08 Mio. Euro an den Kirchenkreis Unna zu erwarten, 650.000 Euro weniger als im Vorjahr. So warb Klohn dafür, die Bemühungen um Einnahmen seitens der Kirchengemeinden zu erhöhen und "weiterhin positiv zu denken, auch wenn es nicht einfacher wird." G. Mawick