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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

26. Juli 2006

Diakonie investiert

THERAPIEZENTRUM RUHRGEBIET
als Knotenpunkt eines Netzwerks der Hilfe UNNA - Drogenabhängige Menschen sollen in Westfalen ein engmaschiges und durchgängiges Netz für die individuelle Hilfe bekommen: Für dieses Ziel investiert die Diakonie Ruhr-Hellweg zusammen mit Partnern mitten im Ruhrgebiet. In unmittelbarer Nähe zum Ev. Krankenhaus in Castrop-Rauxel entsteht in Absprache mit der Deutschen Rentenversicherung Westfalen eine neue Fachklinik zur Therapie abhängigkeitserkrankter Menschen. Der Neubau wird nach Fertigstellung die "Beusingser Mühle" der Diakonie in Bad Sassendorf und die Fachklinik "Quellwasser" in Wetter ersetzen. Die neue Klinik wird 72 stationäre und 10 tagesklinische Plätze vorhalten. Mit dem Bau wird im kommenden Jahr begonnen. Die Inbetriebnahme der Klinik ist für Anfang 2008 vorgesehen. "Damit wird ein Netzwerk der Diakonie gebildet, das gemeinsam Angebote zur Suchthilfe in Westfalen weiterentwickeln will", erklärt Johannes Schäfer, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg. "Mit fachkundigen und kompetenten Partnern wollen wir eine landesweite Hilfskette aufbauen." Durch eine enge Verzahnung ambulanter, teilstationärer und stationärer Maßnahmen von Suchtberatungsstellen, Krankenhausbehandlungen und Rehabilitationsleitungen soll ein engmaschiges Netzwerk von individuell passgenauen Hilfsangeboten für Suchtkranke entstehen. Damit werden 40 Arbeitsplätze entstehen. Diakonie-Vorstand Johannes Schäfer: "Wir bündeln unsere Kompetenzen, von unseren Kliniken bis hin zu den ambulanten Suchtberatungsstellen, um Menschen schnell, nachhaltig und ortsnah aus ihrer Drogenabhängigkeit zu helfen." |tn|