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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Archiv

04. Juli 2006

BEZIRKSFRAUENTREFFEN in Fröndenberg und Bergkamen

Hilfreiche Fortbildungen KIRCHENKREIS UNNA · Beeindruckt von der Biografie Katharinas von Alexandrien hörten über hundert Frauen im Gemeindehaus Stift in Fröndenberg auf die Ausführungen der Künstlerin Luise Theill (Wiehl/Rom) über ihre letzte Arbeit, die sich den "vier Katharinen" widmet. Zwei dieser Frauen aus den frühen Zeiten des Christentums - die Märtyrerin und Katharina von Siena, die Mystikerin - sind über die Legenden ihrer Glaubensüberzeugung zum Christentum bekannt. Katharina von Bora und Katharina Zell (Straßburg) - beide fest in der reformatorischen Zeit verwurzelt, faszinierten ebenso in der Darstellung der Textilcollage wie über den gesprochenen Text. Vier Frauen in der Nachfolge Jesu Christi, vor und nach der Reformation, auch die Realistin Katharina von Bora und die Intellektuelle Katharina Zell überzeugten durch ihr Leben und ihren Mut, durch die Unerschrockenheit in ihrem Glauben. Die katholische Kirche hat die beiden Katharinen der frühen Christenheit zu "Heiligen" erklärt. "Wir können heute gerade von ihnen wahrnehmen und lernen, wie sehr sie geleitet und bewahrt wurden, weil sie ihr Leben auf dem festen Grund des Glaubens verankerten", betont Annemarie Hübbe, Vorsitzende des Bezirksverbandes der Frauenhilfe im Kirchenkreis Unna. Auch im Bergkamener Wichernhaus waren über hundert Frauen - Leiterinnen und Bezirksfrauen - zusammengekommen, um sich auf das Jahresthema einzustellen: "Unterwegs zwischen Gestern und Morgen - ein Frauenverband im Spannungsfeld gesellschaftlichen und kirchlichen Handelns". Diese Thematik zeigte sich im Ablauf des gesamten Nachmittags. In der Andacht wurde die Bewahrung der jüdischen Tradition über den Text eines Psalmes verdeutlicht. Erinnern und Erinnerung trugen sich als Themen durch das gesamte Referat. Auch hier spiegelte sich Arbeit und Aufgabe der Ev. Frauenhilfe in Westfalen im Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre wieder. |tn|  tn