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Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

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Gesundheit

Die Erhaltung der Gesundheit am Arbeitsplatz ist Ziel des BGM. (Foto: Tim Reckmann / pixelio.de)

Wir möchten, dass Sie gesund sind und auch bleiben.
Und wir wissen, dass Ihre Arbeit in unserem Kirchenkreis etwas damit zu tun hat.

Der Ev. Kirchenkreis Unna hat für alle Mitarbeitenden ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) aufgelegt.

Beim Gesundheitsmanagement geht es darum,

  • die Gesundheit aller Mitarbeitenden in den Blick zu nehmen.
  • Gesundheit in einem umfassenden Sinn zu erhalten und zu fördern.
  • dies möglichst passend und nachhaltig zu tun.

Ein BGM bezieht sich auf folgende Faktoren:

  1. Die Beziehungen am Arbeitsplatz: Können wir miteinander reden, harmonieren wir auf der menschlichen Ebene miteinander, fühlen wir uns von unseren Kollegen und Kolleginnen unterstützt?
  2. Leitung am Arbeitsplatz: Wenn unser_e Vorgesetzte_r ein offenes Ohr für uns hat, an unserer Weiterentwicklung interessiert ist und in seinen Entscheidungen auch unsere Interessen im Blick hat, sind das gute Voraussetzungen, um bei der Arbeit gesund zu bleiben.
  3. Einigkeit über die Ziele unserer Arbeit: Wenn im alltäglichen Miteinander zwischen allen Beteiligten klar ist, worum es grundsätzlich geht, entsteht ein Teamgeist, der auch in schwierigen Situationen trägt.
  4. Sinnhaftigkeit der Arbeit:  Wenn wir die alltäglichen Abläufe unserer Arbeit verstehen und unsere Arbeit mitgestalten können, dann unterstützt uns das, im umfassenden Sinn gesund zu bleiben.
  5. Berufliche Qualifikation:  Auch die Aus- und Weiterbildung spielt eine Rolle dafür, ob wir uns den beruflichen Anforderungen gewachsen fühlen.

Ziele:

Der Kreissynodalvorstand hat im Kirchenkreis Unna ein Gesundheitsmanagement eingeführt. Hierzu wurde eine Steuerungdsgruppe – dort  kommen Vertretungen der Leitung und der MAV regelmäßig zusammen – und für die fachliche Begleitung bekam Pfarrer Matthias Schlegel einen Dienstauftrag.

Die Steuerungsgruppe hat auf Grund der hauptsächlichen Belastungen am Arbeitsplatz Ziele für die weitere Arbeit formuliert:

  1. Wir möchten, dass niemand Angst haben muss, sich krank zu melden.
  2. Wir möchten Bedingungen schaffen, in denen Konflikte angesprochen und bearbeitet werden können.
  3. Wir sorgen dafür, dass Mitarbeiter selbstverantwortlich Arbeitsplatzstrukturen mitgestalten können.
  4. Wir sorgen dafür, dass die Strukturen, in denen wir arbeiten, transparent und besprechbar sind.
  5. In den folgenden Jahren haben die Leitungen die Kompetenz, Arbeitsbedingungen so zu analysieren, dass sie daraus Prioritäten ableiten können, die dann umgesetzt werden und nach oben und unten vertreten werden.

Vorgehensweise:

Befragung:
Um herauszufinden, ob diese Ziele tatsächlich relevant sind für unseren Kirchkreis und wie sie eventuell noch genauer gefasst werden können, werden die Mitarbeitenden befragt. Damit soll – natürlich unter Berücksichtigung des Datenschutzes und Wahrung Ihrer Anonymität - der Ist-Zustand ermittelt werden. Befragungen wurden in den KiTas und in der Pfarrschaft durchgeführt, es folgen die Mitarbeitenden im Haus der Kirche.

Maßnahmen:
Aus den Ergebnissen können dann Maßnahmen entwickelt werden, mit denen die Situation verändert werden kann.

Evaluation:
Im Folgenden werden zum einen die angestrebten Ergebnisse immer wieder überprüft, und zum anderen nach und nach die verschiedenen Bereiche unseres Kirchenkreises erfasst. Der Kirchenkreis versteht sich als eine lernende Organisation. Dazu gehört auch, dass im Kirchenkreis Hamm parallel ein Gesundheitsmanagement eingeführt wurde, so dass wir sowohl voneinander lernen als auch Synergieeffekte nutzen können. Infos zum Gesundheitsmanagement im Kirchenkreis Hamm: www.kirchenkreis-hamm.de/gesundheit

Ein Newsletter informiert regelmäßig über Entwicklungen und Ergebnisse (s.u.).

Ansprechpartner im Kirchenkreis Unna:

Pfarrer Matthias Schlegel
Pfarrer in der Beratungsarbeit und in der Trauerndenseelsorge, Gesundheitsmanagement
Tel.: 02303 / 237 803

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