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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Leitung

Die Evangelische Kirche in Westfalen ist presbyterial-synodal verfasst. "Presbyterial-synodal" bedeutet, dass sich die Kirche von unten, von der Gemeinde her aufbaut. Die Kirchengemeinden sind in Kirchenkreisen zusammengeschlossen und in der Landeskirche miteinander verbunden. Die Leitung liegt auf allen Ebenen bei den jeweils gewählten Mitgliedern der Leitungsgremien und geschieht grundsätzlich in Gemeinschaft.


In den Gemeinden sind es die Presbyterien, im Kirchenkreis ist es die Synode und als Gremium der Kreissynodalvorstand, die die Geschäfte im Kirchenkreis leiten.
Im Haus der Kirche arbeitet die Verwaltung; ihr steht der Verwaltungsleiter mit dem Verwaltungsausschuss vor.

Synodentagung

Synode

Die Kreissynode des Kirchenkreises Unna

Zweimal jährlich, meist im Juni und im November, versammelt sich die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Unna zu ihren Beratungen. Die Kreissynode ist das Leitungsgremium des Kirchenkreises und wird von der Superintendentin einberufen und geleitet. Sie umfasst knapp 130 Personen, darunter von den Presbyterien entsandte Mitglieder, berufene Mitglieder und die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises. Ihre Aufgaben sind in den Paragrafen 86 - 105 der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen beschrieben.
 

Der Kreissynodalvorstand

KSV

Kreissynodalvorstand (KSV)

Der Kreissynodalvorstand leitet den Kirchenkreis, nimmt geschäftsführende Aufgaben wahr und setzt die Beschlüsse der Synode um. Er wird jeweils mit der Superintendentenwahl für acht Jahre gewählt.

Dem KSV gehören an:

  • Superintendent Hans-Martin Böcker
  • Pfarrer Christian Bald, Assessor
  • Pfarrerin Anja Josefowitz, Stellv. Assessorin, Unna
  • Pfarrer Christoph Maties, Skriba, Bergkamen
  • Udo Sedlaczek, Holzwickede
  • Johannes Schütte, Unna
  • Gudrun Marx, Unna
  • Manuel Storkebaum, Unna
  • Verwaltungsleiter Thomas Sauerwein


Vertretungen:

  • Pfarrer Martin Brandhorst, Stellv. Skriba, Kamen
  • Joachim Hosang, Dellwig
  • Martina Lafin, Kamen
  • Martin Treichel, Wickede
  • Wolfgang Freiberg, Bergkamen
  • Beate Hahne, Holzwickede
Superintendent Hans-Martin Böcker

Superintendent

Der Superintendent leitet den Kirchenkreis in gemeinsamer Verantwortung mit den übrigen Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes (KSV). Er trägt die Verantwortung für die Durchführung der Beschlüsse der Kreissynode und des Kreissynodalvorstandes.

Zu seinen Aufgaben gehört unter anderen die Vertretung des Kirchenkreises Unna in der Öffentlichkeit. Als leitender Geistlicher führt der Superintendent die Aufsicht über die Gemeinden und Presbyterien sowie über alle, die im Kirchenkreis ein Amt inne haben. Zugleich ist er Seelsorger und Berater der Pfarrer und Pfarrerinnen, Prediger und Predigerinnen und Vikarinnen und Vikare im Kirchenkreis. Zu seinen besonderen Aufgaben gehören die Ordination der Pfarrerinnen und Pfarrer im Entsendungsdienst, die Leitung der Pfarrwahl und die Einführung der Pfarrerinnen und Pfarrer unter Mitwirkung des Kreissynodalvorstandes.

Darüber hinaus leitet er die Visitation der Gemeinden, vertritt die Kreissynode bei der Einweihung kirchlicher Räume sowie bei sonstigen Veranstaltungen, die für den Kirchenkreis von Bedeutung sind.