Bildungskonzept
" Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen."
Dieser Vers aus dem 1. Brief des Paulus an die Korinther (13, 13) ist unser Leitmotiv in der religionspädagogischen Arbeit.
Glaube, Hoffnung, Liebe sind drei wichtige Säulen der menschlichen Lebensgrundlage.
Wo unsere Welt menschlich ist, hat sie es der gutgläubigen, verständnisvollen und hoffnungsvollen Liebe zu verdanken.
Unsere religionspädagogische Arbeit im Jahresverlauf
Wir legen Wert darauf, täglich mit den Kindern christliche Lieder zu singen und zu beten.
Biblische Geschichten wählen wir nach thematischen und situationsorientierten Gesichtspunkten aus. Hierzu hat Frau Malcherczyk eine religionspädagogische Langzeitfortbildung mit Zertifikat abgeschlossen.
Mindestens zweimal im Jahr gestalten wir gemeinsam mit den Kindern Familiengottesdienste.
Zudem machen wir unsere Kinder vertraut mit christlichen Festen und deren Inhalten:
Advents- und Wehnachtszeit
- Moosgarten: Meditative Einstimmung in die Adventszeit
- Bethlehemweg: wir gestalten den advent anhand des Weges von Maria und Josef nach Bethlehem (Weihnachtsgeschichte)
- Nikolaus: Mit der Geschichte des Bischof von Myra bringen wir Werte wie Güte und Herzenswärme den Kindern nahe.
Passions - und Osterzeit
- Passion: Das Leben und Sterben Jesu wird in Geschichten kindgerecht erzählt und der Passionsweg symbolisch nachgestellt.
- Ostern: Die Auferstehung Christi bringt neues und ewiges Leben für uns alle.
Himmelfahrt
Die Auffahrt Christi ist der Beginn der Kirche
Pfingsten
Das Kommen des Heiligen Geistes ermöglicht die Verbreitung des Evangeliums in verständlicher Sprache in aller Welt.
Erntedank
Nahrung ist nicht selbstverständlich; Gestaltung eines Gottesdienstes
St. Martin
Anhand der St. Martinsgeschichte lernen wir, miteinander zu teilen.Wir gestalten Laternen und bringen das Licht in einem Umzug zu den Menschen.
Gesunde Bildung
Ein weiterer Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit orientiert sich an dem ganzheitlichen Gesundheitskonzept nach Sebastian Kneipp.
"In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist" (Juvenalis)
Element 1
Lebensordnung (seelisches Wohlbefinden)
- strukturierter Tagesablauf
- wiederkehrende Abläufe
- Stressfreie Zonen (Insel der Ruhe)
- Wahrnehmung des eigenen Körpers
- ansprechend gestaltete Räume
- Grenzen erkennen
- individuelle Entfaltungsmöglichkeit
- Erzieherinnenverhalten mit Vertrauen, Ermutigung, Wertschätzung, Anerkennung
- Humor - Lachen ist gesund!
Element 2
Bewegung
- Freies Bewegen in der Halle und im Außengelände
- kreative Tanz- und Bewegungsangebote
- Erlebnis- Parcour im Kurpark
- Walken mit Kindern und Eltern
- Familien- Fahrradtouren
- bewegungsfreudige Erzieherinnen
Element 3
Wasser
- Experimentieren mit Wasser
- Kneipp- Anwendungen wie Wassertreten, Tautreten, Armbäder, Güsse
- Aktivitäten im Freien (Kontakt Erfahrungen mit Wasser in natürlicher Umgebung)
- regelmäßig trinken
Element 4
Gesunde Ernährung
- Zubereitung eines Frühstücksbuffets
- Obst, Gemüse und Kräuter aus unserem Garten
- Back - und Kochangebote
- regelmäßiger Wochenmarktbesuch
- Essen in der Gemeinschaft
- Tisch - und Esskultur erleben
Element 5
Kräuter und Heilpflanzen
- eigener angelegter Kräutergarten
- regelmäßiger Besuch im Kneipp - Kräutergarten im Kurpark
- Sinneserfahrungen mit Kräutern und Pflanzen
- Tee aus frischen Kräutern zubereiten
- Zum Frühstück und Mittagessen Kräuter aus unserem Garten verwenden
- Öle, Cremes und Lippenbalsam selbst herstellen
Diese fünf Elemente sind nicht voneinander zu trennen. Sie begleiten unsere gesamte Arbeit. Das Zusammenspiel dieser fünf Elemente stellt die Verbindung von Herzensbildung und Wissensbildung in den Mittelpunkt. Es ist wichtig, dass auch in den Elternhäusern diese Prinzipien möglichst oft beachtet werden.
