Kirchenkreis Unna

Berichte & Bilder 2

1.10. Vortrag: Reformation im Ostseeraum

Dom zu Königsberg
Dom zu Königsberg

Unter dem Titel "Königsberg - Zentrum und Ausgangspunkt der Reformation im Ostseeraum" hielt Dr. Bärbel Beutner einen Vortrag über die Ausbreitung der Reformation in den Gebieten des Deutschen Ordens und des späteren Preussens. Bereits 1523 wurde im Dom zu Königsberg die erste lutherische Weihnachtspredigt gehalten, schon vorher hatte es in dieser Region protestantische Prediger gegeben, die deutsche Kanzelreden hielten. Eine Besonderheit dieser Region war ihre Vielsprachigkeit, schon bald wurde auch in den weiteren Landessprachen polnisch, litauisch und pruzzisch gepredigt. 1544 wurde in Königsberg eine theologische Fakultät begründet, der bald weitere Universitäts-Studiengänge folgten.

Die Manuskripte des Vortrages finden Sie hier: 1. Königsberg, 2. Preussen.

 

 

 

21.9.: Kanzelrede Jürgen Kehrer

Sup. A. Muhr Nelson, Autor J. Kehrer, S. Bergmann (Kulturbetriebe Unna)
Sup. A. Muhr Nelson, Autor J. Kehrer, S. Bergmann (Kulturbetriebe Unna)

Mit ungeklärtem Dunkel endete -ganz wie im Krimi- die Kanzelrede "Glaube und Politik am Beispiel der Wiedertäufer" von Jürgen Kehrer: "Bernhard Rothmann selbst, der münstersche Reformator, wurde bei der Erstürmung der Stadt nicht gefunden. Mehr als 30 Jahre lange hielt sich das Gerücht, er sei noch am Leben."
Der Münsteraner Krimi-Autor erzählte spannend die besondere Reformationsgeschichte seiner Stadt vom lutherischen Prediger über das Königreich der Wiedertäufer bis zur Erstürmung der Stadt durch die bischöflichen Truppen.
Den Text der Predigt finden Sie hier.

 

 

 

 

13.9.:Kanzeltausch

Superintendentin Muhr-Nelson predigte am 13.9. im Hochamt in der katholischen Pfarrkirche St. Katharina. Foto: T. Nisipeanu
Superintendentin Muhr-Nelson predigte am 13.9. im Hochamt in der katholischen Pfarrkirche St. Katharina. Foto: T. Nisipeanu

"Ökumenischer Kanzeltausch"  in Unna

UNNA - Weil Schrift und Sprache die Reformation prägten und Impulse für die Zukunft setzten, hat der evangelische Kirchenkreis Unna zum 450. Reformationsjubiläum in Unna zeitgenössische  Literaten und Journalisten  zu "Kanzelreden" eingeladen, um einen Blick von außen auf die Reformation und ihre Folgen zu werfen.  Außer diesen Kanzelreden gibt es aber auch einen "ökumenischen Kanzeltausch" - den Anfang machte jetzt  Annette Muhr-Nelson, Superintendentin des (evangelischen) Kirchenkreises Unna, die beim Hochamt in der katholischen Pfarrkirche St. Katharina die Predigt (hier als PDF-Datei) hielt.

25. Oktober  "Ökumenischer Kanzeltausch" in der Stadtkirche
Im Gegenzug wandte sich der katholische Geistliche Georg Birwer am Sonntag, dem 25. Oktober 2009  in der evangelischen Stadtkirche in Unna an die Gottesdienstbesucherinnen und - besucher. Hier finden Sie seine Ansprache als WORD-Datei

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

30.8. Kanzelrede Doris Gercke

Doris Gercke vor der Ev. Stadtkirche Unna
Doris Gercke vor der Ev. Stadtkirche Unna

Über "Reformation und Reform" sprach die Schriftstellerin und Krimiautorin Doris Gercke in ihrer Kanzelrede im Gottesdienst der Ev. Stadtkirche Unna. Dabei beschrieb sie Reformation als "Bewegung verbessernder Umgestaltung". An heutigen Reformen kritisierte sie, dass sie weniger der Verbesserung der Verhältnisse, sondern einer fragwürdigen gesellschaftlichen Umverteilung dienten.

Die Predigt im Wortlaut finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Singspiel "Der falsche Ritter"

Singspiel
"Martin Luther - alles in Butter!", unterstützten ihn die Mitglieder der Jugendkantorei, die mit mit viel Schwung und frischem Elan dieses Singspiel zur Freude der vielen Besucherinnen und Besucher umsetzten.

Nicht enden wollenden Beifall gab es für das Singspiel "Der falsche Ritter" von Andreas Hantke, aufgeführt und gesungen in der Unnaer Stadtkirche von einer begeisternden Jugendkantorei unter Leitung von Kirchenmusikdirektorin Hannelore Höft.

"Manchmal ist das Verrückte das Richtige!", beschreibt Martin Luther - hier von Dirk Neuhaus gespielt und gesungen - seine aufgewühlte Gefühlswelt. Das Singspiel "Der falsche Ritter" bot Stationen aus Luthers Leben in Bild, Text, Spiel und Ton. Als Junker Jörg muss der Augustinermönch Pater Martinus sich nach dem Wormser Edikt  auf der Wartburg versteckt halten, um seinen Häschern zu entgehen. Mit Worten statt mit Waffen kämpft Luther unermüdlich für den rechten Glauben. Sein "Asyl" nutzt Luther, um die Bibel aus dem Griechischen ins Deutsche zu übersetzen und sie so auch dem einfachen Bürger zugänglich zu machen.