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Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

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04. Juli 2018

Starke Menschen und hoffnungsvolle Aufbrüche

Verbundenheit auch zwischen Landeskirche und Kirchenkreis - dafür steht die gemeinsam geschmiedete Kette der beiden leitenden Theologen Annette Kurschus und Hans-Martin Böcker

Erste Bilanz nach landeskirchlicher Visitation

Der Besuch dauerte vier Tage. Insgesamt 50 einzelne Termine, ein festlicher Gottesdienst zu Beginn und ein Empfang zum Ende prägten die Visitation der landeskirchlichen Visitation Anfang Juli. Dabei sahen die fünfzehn Experten unter anderem Kindertagesstätten, Flüchtlingsarbeit und Orte der Seelsorge.  Präses Annette Kurschus sah an vielen Stellen "hoffnungsvolle Aufbrüche mitten hinein in die Gesellschaft ".

Beim abschließenden Empfang in der Kettenschmiede  in Fröndenberg gab Kurschus erste Eindrücke weiter: "Starke Menschen leben und gestalten Kirche bei Ihnen in einer erstaunlichen Vielfalt und mit bemerkenswerten Gaben und Kompetenzen." Das hätten die Visitatoren überall gespürt. Die Erwartungen an die evangelische Kirche in dieser Region sei hoch, ob bei Eltern, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, bei der Feuerwehr oder in den Krankenhäuser. "Sie alle trauen der Kirche Unersetzbares zu, weil sie gute Erfahrungen mit ihr gemacht haben." Dies sei ermutigend, aber auch Verpflichtung für die Zukunft. "Sie lassen den Menschen viel Freiraum und Gestaltungsmöglichkeiten. Diese Kraft und Dynamik brauchen auch Orientierung, wenn nichts durcheinander laufen soll.“ So sei es wichtig, sich auf eine gemeinsame Richtung zu verständigen und Kräfte sinnvoll zu bündeln.

"Wir sind dankbar für die offenen Worte, für die Hinweise und für die Ermutigung, die wir erfahren haben. Der Blick von außen ist uns es sehr wertvoll." Superintendent Hans-Martin Böcker nahm den Bericht gemeinsam mit ca. 100 Gästen aus Kirche und Öffentlichkeit entgegen. Den ersten Eindrücken folgt in den nächsten Wochen ein ausführlicher Bericht mit den vielen Einzeleindrücken. Auf dieser Grundlage treffen Landeskirche und Kirchenkreis gemeinsame Zielvereinbarungen.

Zum Abschluss schmiedeten Kurschus und Böcker noch zwei Kettenglieder ineinander. „Wir brauchen als Christen immer beides: Gesetz und Evangelium, Zuspruch und Anspruch, Und wir brauchen uns auch gegenseitig, dafür kann diese Kette stehen.“ erläuterte Böcker.

Einen Überblick über den Kirchenkreis verschaffte sich die Delegation am Bismarckturm in Frömern
Präses Kurschus bei der Predigt in der Pauluskirche Kamen
Musikalisch begleitet von der Philipp-Nicolai-Kantorei
Ein Treffen mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Kirchenkreis
Die Synagoge in Unna Massen ist zurzeit Baustelle. Kurschus informierte sich über den Fortgang der Arbeiten und die Arbeit der jüdischen Gemeinde
Betriebsbesichtigung beim "Urlaubsguru". Wie wirtschaftliches Handeln sich in der Region verändert, wurde hier deutlich.
50 einzelne Termine zu den Themen der Visiation fanden statt, insgesamt mit ca. 200 Gesprächspartnern.
ds