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Friedenskirche Unna-Massen Die Kirche wurde nach Grundsteinlegung am 28. Juni 1953 und tatkräftiger Mithilfe während der Bauzeit am 1. Advent 1955 eingeweiht. Im Jahr 2013 wurde eine durch einen Raumteiler geschützte Gedenkkapelle eingerichtet und ein Durchgang zum Gemeindehaus errichtet. An der Wand neben dem Altarraum zeigt ein Putzschnitt den „Sinkenden Petrus“. Die Orgel ist eine Steinmann-Orgel von 1978 . Drei Glocken rufen die Gemeinde zum Gebet und Gottesdienst. Sie tragen die Aufschriften: „Er ist unser Friede“, „Land, Land, Land höre des Herrn Wort!“ und „Ehre sein Gott in der Höhe“ .

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Fr, 12. Oktober 2018

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Mo, 08. Oktober 2018

Nah sein trotz Entfernung

08. Oktober 2018

Nah sein trotz Entfernung

Aus vier Gemeinden und zwei Kirchenkreisen in Dar es Salaam waren die Gäste zwei Wochen zu Besuch im Kirchenkreis Unna.

Lebendige Partnerschaft: 12 Gäste aus Tansania besuchen den Kirchenkreis

Beide Länder kennen Wanderungsströme, in beiden Ländern leben Menschen aus vielen Nationen. Die Herausforderungen und passenden Antworten darauf sind jedoch in Tansania und Deutschland sehr verschieden. Der Austausch hierüber stand im Mittelpunkt des Besuches einer 12-köpfigen Delegation aus Unnas Partnerkirche aus Dar Es Salaam.

Vier Gemeinden und der Ev. Kirchenkreis Unna empfingen in der letzten September- und ersten Oktoberwoche Besuch. Alle vier Jahre, so ist vereinbart, gibt es eine solche Reise – stets mit Gegenbesuch. In zwei Jahren erfolgt dann also eine Reise der Delegation Unna nach Tansania. Austausch und die Pflege von Beziehungen, das sind zwei wichtige Bestandteile der Begegnungen. Untergebracht in Gastfamilien ist man tagsüber gemeinsam unterwegs. Da stehen Besuche bei Gemeindegruppen und Einrichtungen auf dem Programm. Die waren in diesem Jahr meist im Zusammenhang mit dem Thema Migration ausgewählt worden: Projekte der Flüchtlingsarbeit oder die Internationale Gemeinde in Dortmund ebenso wie das Auswanderermuseum in Bremerhaven. Bei einem Studientag teilten dann Gäste und Gastgeber ihre Erfahrungen. Erstmals konnten sie dabei auch mit der kommenden Hauptvorlage der Ev. Kirche von Westfalen arbeiten. Auf der Landessynode im November wird sie vorgestellt, ebenfalls unter dem Titel „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen". Mit einem Abschieds- und Dankefest am Sonntag, 7. Oktober, endet der Besuch.

Vorbereitet wurden die beiden Besuchswochen vom Tansania-Arbeitskreis. Dort laufen die gesamten Aktivitäten in Sachen Partnerschaft mit dem ostafrikanischen Land zusammen. „Es ist immer wieder beeindruckend, mitzuerleben, wie diese Partnerschaft auf Entfernung plötzlich ganz nah kommt und wir uns so vertraut sind", freut sich Dietrich Schneider, Vorsitzender des Arbeitskreises, über die lebendige Partnerschaft. "Gerade dieses Jahr hat die Lebendigkeit der Arbeit so deutlich gezeigt." So gab es bereits einen Besuch einer Delegation in Frömern, eine Jugendgruppe aus Dellwig besucht ihre Gemeinde und in den Herbstferien folgt der Frömerner Gegenbesuch mit 20 Jugendlichen. Dazu noch die Aktivitäten im Unterstützungsprojekt für eine Geburtsstation in Mtoni und den Gewinn eines Preises der Vereinigten Evangelischen Mission hierfür. Schneider: „Wir sind dankbar und ein bisschen stolz auf so viel Gelungenes."

 

ds