Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

Zurück zur Seite

04. Juni 2018

Hoffen für die Geburtsstation

Uli Baege (2.v.l.) nimmt die Bewerbunsunterlagen zum VEM-Partnerschaftspreis 2018 von Anja Wulf, Michaela Pfeiffer und Werner Döpke vom Tansania-Arbeitskreis in Empfang.

Tansania-Projekt bewirbt sich um Partnerschaftspreis

Seit fast zwei Jahren unterstützen Anja Wulf und Michaela Pfeiffer aus dem Tansania-Arbeitskreis im Evangelischen Kirchenkreis Unna eine Geburtsstation in Dar Es Salaam. Dass ihr Projekt etwas ganz besonderes ist, davon sind die beiden Hebammen natürlich überzeugt. Nun hoffen sie auch auf die gleiche Einschätzung durch die Jury des Partnerschaftspreises 2018, den die Vereinte Evangelische Mission (VEM) ausgeschrieben hat. Jetzt haben die beiden Hebammen ihre Bewerbungsunterlagen in der Zentrale der VEM in Wuppertal abgegeben.

Im Fokus des Preises stehen in diesem Jahr nämlich Projekte, die das Leben von Frauen nachhaltig verbessern und Fraueninitiaven vor Ort stärken. Da bot sich die gemeinsame Entwicklung der Geburtsstation an. Im Mittelpunkt des Projektes steht der Aufbau und die Einrichtung der Geburtsstaion in Dar Es Salaams Stadtteil Mtoni. Zunächst war es eine Hilfslieferung von in deutschen Kliniken nicht mehr benötigtem medizinischem Gerät.  Es folgten noch Schulungen und weitere Aufbauleistungen mit dem Personal vor Ort.  Nun kommen als nächste Aktion Versorgungstaschen für die werdenden Mütter hinzu, da diese die nötigen Materialien für eine Geburt wie Nabelklemme oder Hygieneartikel selbst stellen müssen.

In Form eines Fotobuches überreichten Wulf und Pfeiffer zusammen mit Werner Döpke die Bewerbung zu dem Preis an Uli Baege, bei der VEM verantwortlich für Partnerschaften und Projekte in Afrika. Der erste Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Der zweite Preis ist mit 1.000 und der dritte Preis mit 500 Euro dotiert. Eine möglicherweise gewonnener Betrag würde natürlich direkt in das Projekt einließen. Für die Taschen mit Versorgungsmaterial für die werdenden Mütter sammelt der Tansania-Arbeitskreis auch jetzt schon. Eine Tasche kostet 10 Euro und hilft jeweils einer Frau, die oftmals für sie nicht bezahlbaren Materialien für die Geburt zur Verfügung zu haben.

Spendenkonto des Ev. Kirchenkreises Unna: IBAN DE53 4435 0060 0000 0216 59 Stichwort Mtoni

ds