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Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

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22. Oktober 2019

Erste Hilfe für die Seele lernen

Hilfe in aussergewähnlichen Lebenssituationen leistet die Notfallseelsorge.

Notfallseelsorgekurs startet

Oft findet sich in der Berichterstattung der Hinweis, dass nach einem schweren Unfall, einem Unglück oder einer Katastrophe Notfallseelsorger im Einsatz waren. Notfallseelsorger stehen den Menschen in der akuten Situation bei und leisten „Erste Hilfe für die Seele“. Um Menschen für diese anspruchsvolle Aufgabe zu qualifizieren, bietet die Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche von Westfalen einen Kurs für ehrenamtliche Notfallseelsorger in unserer Region an.

Es ist vor allem das Plötzliche, das Unerwartete, das den Betroffenen den Boden unter den Füßen entreißt. Keine lange Krankheit, die dem Tod vorausging, mindert die Wucht des Ereignisses. Eben noch Alltag – und plötzlich ist der Partner, das Kind, der geliebte Mensch nicht mehr da. Die Situationen, in den Notfallseelsorger helfen, reichen vom Herzinfarkt oder Schlaganfall oder bei plötzlichem Kindstod bis zum Unfall. Dort unterstützen sie auch die Polizei zum Beispiel beim Überbringen einer traurigen Nachricht.

Notfallseelsorge-Teams suchen Verstärkung

Die Notfallseelsorge in Dortmund, Hamm und Unna wird zurzeit von 3 regionalen Teams übernommen. Um weiterhin ein verlässliches Begleitungsangebot machen zu können, werden weitere ehrenamtliche Mitarbeitende gesucht. „Wir suchen Menschen, die eine sinnvolle Herausforderung suchen und sich engagieren wollen und die sich auf die seelische Not anderer einlassen können“, beschreibt Pfarrer Ingo Janzen das Anforderungsprofil. „Wer dann noch bereit ist, seine Zeit zur Verfügung zu stellen, ist genau richtig bei uns.“ Gut wäre, wenn die Personen ab ca. 30 Jahre alt, belastbar und mit Lebenserfahrung ausgestattet wären. Dann steht der Teilnahme an der Schulung „Erste Hilfe für die Seele“ und später einem Einsatz in der Rufbereitschaft der Notfallseelsorge nichts im Wege. Die Notfallseelsorge ist stets ökumenisch organisiert, daher sind auch katholische Christen angesprochen.

Schulung konkret

Die Ausbildung selbst umfasst alle wesentlichen Aspekte des Betätigungsfeldes der Notfallseelsorge, ob Stressbewältigung oder Rituale und Kommunikation oder rechtliche Bedingungen. Der Kurs startet in Unna am Samstag, den 1. Februar 2020 und endet nach 20 Treffen im September 2020. Ausbildungstag ist in der Regel der Dienstag von 18.00 bis 21.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bei einer höheren Anzahl von Interessierten wird eine Warteliste eingerichtet. 

  • Für Interessierte aus der Stadt Hamm und dem Kreis Unna ist Pfarrer Ingo Janzen Ansprechpartner (0 170 - 701 871 7, ).
  • Für Interessierte aus Dortmund ist es Pfarrer Hendrik Münz (0 231 - 849 449 7, ).
ds