Kirchenkreis Unna

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5.02. Kamen-Methler - Gib deiner Kirche deine Stimme

Gottesdienst zur Presbyteriumswahl  in Kamen-Methler
Anläßlich der Presbyteriumswahl in Methler gestalten Frau


Aktuelle Berichte

Neuer Zaun für den Friedhof in Heil

Friedhof Heil im Winter

Zu einer Versammlung, bei der es um die Belange des Ev. Friedhofs in Heil gehen sollte, hatte die Martin-Luther Kirchengemeinde eingeladen. Schon im vergangenen Jahr wurde der Wunsch geäußert, Einblick in den Haushalt des Friedhofes zu bekommen. Diesem Wunsch kam das Presbyterium unter dem Vorsitz von Pfarrerin Sabine Sarpe nach, indem es Herrn Marc Clausmeyer vom Kreiskirchenamt Unna einlud. Herr Clausmeyer ist im Kreiskirchenamt für alle Fragen rund um die Friedhöfe in evangelischer Trägerschaft zuständig.

Ansprechend konnte er die komplizierten Haushaltslisten erläutern und es wurde schnell deutlich, dass sich keine geheimen Schatzkammern mit großem Wert hinter den Listen verbargen. Vielmehr wurde deutlich, dass sich der kleinste Friedhof im Kreis Unna sehr anstrengen muss, um am Ende jeden Jahres eine schwarze Zahl zu schreiben. Überschüsse, die wie im vergangenen Jahr erwirtschaftet wurden, sind eher von bescheidenem Ausmaß (2.200,-- EUR für 2009) und werden klugerweise in die Friedhofsunterhaltungsrücklage gegeben, um für den immer als möglich anzunehmenden Fall gerüstet zu sein, falls der Friedhof einmal schließen müsste. Dann nämlich muss gewährleistet sein, dass der Friedhof noch 30 weitere Jahre von Angehörigen zu nutzen ist, bis alle Ruhezeiten abgelaufen sind.

Für die Heiler Bürger und Bürgerinnen war also klar, dass sie selber in die Tasche greifen müssen, um beispielsweise einen gewünschten Zaun um das Gelände herum zu finanzieren. Kein Problem sollte das werden, wenn man die Beteuerungen der Versammlung hörte. In den nächsten Tagen und Wochen werden die Bezirksfrauen der Frauenhilfe daher auf offene Türen und Ohren stoßen, wenn sie um eine Spende für die Errichtung eines Zauns oder aber zum allgemeinen Unterhalt des Friedhofs in ihren Bezirken bitten werden. Wer nicht auf den Besuch warten möchte, kann sich auch direkt an die Kirchengemeinde wenden, um dort die Bankverbindung für eine Spende mit dem Stichwort "Friedhof Heil" zu erfragen.

Dass die Gemeinde nicht nur das finanzielle Engagement, sondern auch die tatkräftige Unterstützung mit Muskelkraft, Ausdauer und Zeit von ihren Gemeindegliedern erbittet, ergibt sich ebenfalls daraus, dass der Haushalt des Friedhofes recht überschaubar ist. Davon kann nur eine einfache Grundpflege für die Friedhofsanlage finanziert werden. Wer sich daran stört, ist daher aufgerufen, sich selbst aktiv mit einzubringen und an den vereinbarten Tagen mit Hand anzulegen. Auch soll es möglich sein, für nicht mehr genutzte Grabfelder Patenschaften zu übernehmen, um diese zu pflegen. Genau Termine werden in der Tagespresse mitgeteilt.

Ökumenische Bustour am 13.03.2010

Teilnehmer der Bustour

Gemeinsam haben sich evangelische wie katholische Gemeindeglieder in Bergkamen auf den Weg gemacht, um die Kirchen vor Ort zu erkunden. Als gute Vorbereitung für die gemeinsame Fahrt zum ökumenischen Kirchentag in München haben sich die Pfarrer Neudenberger und Ruhbach sowie Pfarrerin Sarpe gemeinsam mit der Gemeindereferentin Langwald und dem Gemeindereferenten Hunkemöller vorgenommen, sich zuerst vor Ort wahrzunehmen und kennenzulernen. Das ist am Samstagvormittag gut geglückt. Beginnend mit der Friedenskirche ging es per Bus weiter zur St. Barbara Kirche in Oberaden, von dort nach Rünthe zur Christuskirche, wo man sich bei einem kleinen Imbiss gut stärken konnte. Abgeschlossen wurde die ökumenische Rundfahrt in der St. Elisabethkirche, wo Pfarrer Doppelfeld den interessierten Besuchern Interessantes über "seine" Kirche zu berichten wusste. So verschieden die besuchten Kirchen auch waren - am Ende waren alle zufrieden. Denn sie haben einen interessanten Vormittag erlebt und vieles gesehen. Der Blick über den Tellerrand der eigenen Gemeinde soll dabei helfen, auch weiterhin in guter ökumenischer Gemeinschaft aufeinander zuzugehen. Der nächste Schritt wird der Jugendkreuzweg am Samstag auf der Halde sein. Hier werden ebenfalls Jugendliche aus allen Gemeinden Bergkamens erwartet.

Renovierung der Jugendräume - Die ersten Pinselstriche sind getan!

In den Jugendräumen der Martin-Luther Kirchengemeinde in Rünthe finden schon die ersten Veränderungen statt. Wie berichtet, sollen die Kellerräume im Haus der Mitte nun komplett für die Kinder- und Jugendarbeit gestaltet werden. Dafür hat das Presbyterium der Gemeinde im letzten Jahr den Kirchgeld-Zweck festgelegt, in dem die Gemeindeglieder um eine Spende gebeten wurden, um dieses Projekt zu unterstützen.

Die Jugendlichen haben schon begeistert mit Hand an gelegt und ließen sich von Jürgen Jauer, dem Jugendreferenten, nicht lange bitten. In Windeseile waren die Wände fertig gestellt.

Jetzt wartet Herr Jauer auf die Anlieferung der neuen Sofas, die schon bestellt sind. Auch die Anschlüsse für den Internetzugang sind schon in Auftrag gegeben, so dass sich die Jugendlichen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen in den Räumen der Kirchengemeinde so richtig wohl fühlen können.

 

"Religionen in einer Stadt" - Gelebte Nachbarschaft?

Am letzten Samstag kam es zu einem Nachbarschaftstreffen in der Ev. Lydiagemeinde in Dortmund. Erstmals trafen sich die beiden Presbyterien der evangelischen Kirchengemeinden in Bergkamen zu einem gemeinsamen Studientag in Dortmund hinter dem Hauptbahnhof. Dort im Dortmunder Norden, wo die muslimische Nachbarschaft bereits über 50% der Bevölkerung ausmacht, nahmen die beiden Presbyterien die Lebenswirklichkeit einer christlichen Gemeinde in einer Minderheitensituation in den Blick. Ein Phänomen, das im Ruhrgebiet öfter anzutreffen ist.  Nicht nur in den Schulen, auch in den evangelischen Tageseinrichtungen sind die muslimischen Kinder in der Mehrheit. Das Pfarrehepaar Sandra und Fred Laker berichtete über Projekte, die wie die "Nacht der Religionen" über 600 Menschen in die Pauluskirche zusammenbringt. Dort kommen die Religionen über ein fünfstündiges "Kulturprogramm" ohne Hemmschwellen ins Gespräch. Kontakte gibt es derzeit zu sechs Moscheen im Umkreis, aber es gibt auch das Schweigen.

Anschließend referierte Landeskirchenrat G. Duncker, der extra aus Bielefeld angereist war und der übrigens mehrere Jahre im Auslandspfarramt der EKD in Istanbul als Pfarrer tätig war, über die Wahrnehmung der muslimischen Nachbarn in den westfälischen Kirchengemeinden. Dabei räumte er auch mit einigen Klischeevorstellungen auf, mit denen in der Öffentlichkeit Stimmung gemacht wird, wie die Sorge vor einer Überfremdung durch massives Bevölkerungswachstum. Zugleich hat der Islam daneben in vielen Medien zu Unrecht "ein schlechtes Image". Landeskirchenrat Duncker, ehemaliger Gemeindepfarrer in Lünern-Hemmerde, sparte auch die aktuellen Diskussionspunkte über die Rolle der "Minarette" und die Frage nach einem "Islamunterricht an Schulen" nicht aus und bezog Position. Es gälte in unserer Gesellschaft "andere Lebensentwürfe zu ertragen" und Toleranz ist eben mehr "als nur hinnehmen". Die Grenzen sind allerdings ebenso klar durch den Rechtsstaat und das BGB gesetzt.

Am Nachmittag referierte dann der Beigeordnete und Sozialdezernent der Stadt Bergkamen, Bernd Wenske, über die "Nachbarschaft der Kulturen" in der Stadt Bergkamen.

Sachkundig entfaltete er die "Zuwanderungsgeschichte" und sensibilisierte für die unterschiedlichen muslimischen Vereine, Verbände und Gruppen in der Stadt. Auch wenn viele muslimische Nachbarn unorganisiert sind, so skizzierte Herr Wenske für Bergkamen doch die Situation "einer Nebengesellschaft". Entschieden forderte er die Kirchen in der Stadt auf, den "christlich-islamischen Dialog" vor Ort "ehrlich" zu führen.

Die Mitglieder beider Presbyterien fühlten sich offensichtlich beim Nachbarn in Dortmund wohl. Sie nutzen die erste gemeinsame Tagung auch, um sich beim Mittagessen besser kennen zu lernen und sich auszutauschen. Das Thema des Studientages soll Folgen haben, auch für das multikulturelle und multireligiöse Miteinander in Bergkamen. Doch auch Fragezeichen, wie z. B. "Wie und mit wem man in einen konkreten Dialog treten?", blieben in den Gesichtern der Teilnehmenden haften.

Der Studientag war am Ende nicht mehr als eine erste Annäherung an einen oft fremden Nachbarn.

<geschrieben von Pfarrer Christoph Maties>

Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde überreicht Scheck an die Nicolaiwerkstatt

Leiter Nikolaiwerkstatt Burkhard Jung, Technischer Leiter der Hellweg Werkstätten Herr Peter Nolte, Pfarrerin Sabine Sarpe, Arbeitskreis Heidrun Mattner, Asta Steinberg, Barbara Hölken

Die Mitglieder des Arbeitskreises des Jochen-Klepper-Hauses und Pfarrerin Sarpe freuten sich, eine Spende in Höhe von 2.652,85 EUR an die Nicolaiwerkstatt überreichen zu können. Dieses Geld stammt aus den zweckgebundenen Mitteln zur Erhaltung des Klepper-Hauses.

Nach Schließung des Gemeindehauses im Juli 2009 machte der Arbeitskreis den Vorschlag, die verbliebenen Gelder wie folgt zu verteilen:

  • Je 1.000,00 EUR an die drei Gruppen der Martin-Luther-Kirchengemeinde für Menschen mit Behinderungen
  • 5.000,00 EUR für die Umsetzung des Glockenturms auf den Oberadener Friedhof
  • Der Restbetrag an die Nicolaiwerkstatt in Oberaden

Seit über zwanzig Jahren besteht ein guter Kontakt zur Nicolaiwerkstatt. Viele Beschäftigte der Werkstatt besuchen die Behindertengruppe der Kirchengemeinde, um dort gemeinsam ihre Freizeit zu gestalten.

Presseartikel aus dem Hellweger Anzeiger vom 06.02.2010 und der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom 10.02.2010.

Die 10 Gebote in der Dortmunder Westfalenhalle

Die HeiLights waren bei der Welturaufführung dabei! Mit 2550 Sängerinnen und Sängerinnen gemeinsam haben wir diese großartige Geschichte über die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten lebendig werden lassen. Gleich zu Beginn der Kulturhauptstadt 2010 hat die Evangelische Landeskirche deutlich gemacht, dass sie ein wunderbarer und großer Teil der Kulturregion Ruhrgebiet ist.

"Liebe ist das Gebot" - das ist der fetzige Song und die wichtigste Aussage am Ende des Pop-Oratoriums. Darum bemühen sich Christen und Christinnen in den Gemeinden, diese Botschaft zu leben und weiterzugeben. Für die HeiLights war es ein unvergessliches Erlebnis, Teil des Ganzen gewesen zu sein.

Nach dem großen Erfolg stand schon schnell fest, dass wir diese Geschichte gern noch einmal erzählen und singen wollen. Gemeinsam mit dem Chor der Friedenskirchengemeinde und anderen wird das Pop-Oratorium am 6. März 2010 um 20:00 Uhr und am 7. März 2010 um 17:30 Uhr noch zweimal unter der Leitung von Andreas Rienke in der Martin-Luther Kirche in Oberaden aufgeführt. Karten gibt es zum Preis von 8,00 EUR an der Abendkasse.

Zur Präsentation der Veranstaltung aus der Dortmunder Westfalenhalle!

Dankesbrief aus Dorlar für Spenden

Es hat schon eine lange Tradition in Oberaden, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden zum Erntedankfest an den Haustüren schellen und Erntegaben sammeln. Diese Erntegaben waren seit jeher bestimmt für das Martinswerk e.V. des Diakonischen Werkes in Dorlar bei Schmallenberg. Diese Tradition wurde in diesem Jahr nach der Fusion mit der evangelischen Kirchengemeinde Rünthe fortgesetzt.

Nun erreichte das Dankschreiben des Leiters der Einrichtung, Dietmar Fischer, die Evangelische Martin- Luther- Kirchengemeinde Bergkamen. Er bedankt sich für ?die Fülle der Gaben, die darauf schließen lässt, das sich viele Kinder auf den Weg gemacht haben, um für das Martinswerk zu sammeln.? Sowohl das Küchenpersonal, wie auch die Wohngruppen wissen diese Bereicherung sehr zu schätzen und die Süßigkeiten waren für alle Kinder eine zusätzliche Überraschung.

Der Dank von Dietmar Fischer geht an alle Spender und Spenderinnen, sowie an die Pfarrerschaft. Vor allem aber an die Jugendlichen, die ihre Zeit opferten, um die Erntegaben einzusammeln.

Glockenturm jetzt auf dem ev. Friedhof Oberaden

Glockenturm auf dem Freidhof Oberaden

Nachdem im Sommer 2009 das Jochen-Klepper-Haus als Gemeindeeinrichtung aufgegeben wurde, erfolgte nunmehr der Umzug des kompletten hölzernen Glockenturmes auf den evangelischen Friedhof Oberaden. Am Donnerstag, 19.11.2009, wurden die Glocken ausprobiert, was von einigen dutzend Menschen, insbesondere aus dem Sundern, begleitet wurde. Zur Andacht am Ewigkeitssonntag, 22.11.2009, erfolgte die erste Betriebsaufgabe der Glocken an dem neuen Standort.

Die Feier zur offiziellen Übergabe des Glockenturms an den Förderverein soll im Frühjahr 2010 erfolgen. Zuvor ist eine Renovierung des Turms geplant.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

VKU-Fahrgäste mit Buß-Haltestelle und Bus- und Bettag konfrontiert

Pfarrer Chudaska als Buß-Haltestelle

Vom Ev. Kirchenkreis Unna kam die Idee, den Buß- und Bettag 2009 einmal anders zu gestalten als in den letzten Jahren. "Auf die Menschen zugehen, sie ansprechen" war die Devise.

Gemeinsam mit der VKU und Antenne Unna wurde deshalb eine "Busaktion" ins Leben gerufen. Pfarrerin und Pfarrer sowie einige Gemeindeglieder der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen beteiligten sich an dieser Aktion. In den Linienbussen R11, R12 und S20 brachten sie den Fahrgästen in Gesprächen, mit Plakaten, Gospelsongs und weiteren Aktivitäten die Bedeutung dieses evangelischen Feiertages näher; denn auf die Frage nach dem Sinn des Buß- und Bettages, wussten viele Fahrgäste keine Antwort zu geben. Aber aufgeschlossen und gesprächsbereit zeigten sich die meisten Angesprochenen.

Der Buß- und Bettag ruft auf, den Alltagsstress einmal zu vergessen, Einkehr zu halten und über das eigene Leben nachzudenken, was man künftig anders oder besser machen kann.

Wenn sich die Fahrgäste auch in den nächsten Jahren hierauf besinnen, wäre diese ?Busaktion? am Buß- und Bettag 2009 ein voller Erfolg.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

Gospelkonzert in der Christuskirche

Am Sonntag, 28.06.2009, fand in der Christuskirche ein Gospelkonzert mit Trommelklängen statt. Neben dem Gospelchor der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde, den HeiLights, sangen und tanzten die Gospelfamily aus Hamm-Herringen und beide Chöre wurden begleitet von der Trommelgruppe Rootsgaia.

Den Zuhörern in der vollbesetzten Christuskirche wurde ein zweieinhalbstündiger, musikalischer Leckerbissen präsentiert. Natürlich wurde auch zum Mitsingen animiert. Eine gelungene Veranstaltung, fanden die zahlreichen Besucher.

Hier geht's zu den Presseartikeln zum Gospelkonzert

"Himmelsbooten" bei Drachenbootrennen auf Platz 2

Das Drachenboot-Team "Die Himmelsbooten" unserer Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen um Frontmann Pfarrer Rimbach stürmte beim diesjährigen Drachenbootrennen auf dem Hafenfest in Bergkamen-Rünthe auf den zweiten Platz. Es musste sich lediglich dem Team der "Lüner Löwen" geschlagen geben.

Die Patzierungen vom Samstag, 06.06.2009:

1. Lüner Löwen
2. Die Himmelsbooten
3. California Dragons
4. St. Barbara Dragon (Kanuclub Rünthe)
5. VfK Rünthe
6. Blue Steel Dragons
7. Bowhunter Dragons

Zudem verstärkten einige unserer "Himmelsbooten" das Team "Gate to Asia" und führten es am Folgetag bei den Firmen-Teams zum Sieg!

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Artikeln der Westfälischen Rundschau und dem Hellweger Anzeiger vom 08.06.2009!

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